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Kreis Freudenstadt 24-Höfe: Hat Wolf Kalb gerissen?

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Die Gerüchteküche brodelt: In 24-Höfe soll ein Wolf ein Kalb gerissen haben. Foto: Thissen

Kreis Freudenstadt - Unter Jägern im Kreis Freudenstadt geht das Gerücht um, dass ein Wolf in 24-Höfe ein Kalb gerissen haben soll. Hinweise oder eine Bestätigung dafür gab es auf Nachfrage unserer Zeitung aber nicht.

Bei einer Drückjagd am Dießener Haidenhof wurde offenbar darüber gesprochen, dass vor einigen Tagen ein Wolf auf einer Wiese bei 24-Höfe gerissen habe. Es soll auch Handy-Videos geben, die dies bestätigen. Fotos von dem toten Kalb mit deutlichen Fresspuren am Hinterleib kursieren im Internet denn auch.

Beim Kreisforstamt in Freudenstadt wurde allerdings kein angeblicher Wolfs-Riss in 24-Höfe gemeldet, wie Pressesprecherin Sabine Eisele auf Nachfrage unserer Zeitung sagte.

Kurt Wößner, Ortsvorsteher von 24-Höfe, kann sich normalerweise auf die "Buschtrommeln" in seinem Ort verlassen. Er habe allerdings, so sagt er im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten, lediglich davon gehört, dass in 24-Höfe ein Kalb gefunden wurde, dass aber schon tot gewesen sei, bevor es von Raubtieren angefressen wurde. Die Mitteilung liege aber schon etwa zwei Wochen zurück, neuere Informationen habe er nicht bekommen.

Von dem Wolfs-Gerücht in 24-Höfe hat auch Kreisjägermeister Herbert Ade noch nichts gehört, wie er auf Anfrage sagte. "Ich bekomme in der Hinsicht viel mit, aber davon habe ich noch nichts mitbekommen." Aber es überrascht ihn keineswegs: "Wolfsmeldungen gehen immer wieder ein." Seriös könne jedoch erst von einem Wolfsriss gesprochen werden, wenn die DNA-Untersuchung, etwa durch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in Freiburg, die Vermutung bestätigt. Der Halter des Kalbs habe den Fall sicher gemeldet.

Es sei bekannt, dass ein Wolf im Nordschwarzwald ansässig ist, betont Ade, und deshalb wäre solch ein Riss auch nichts Außergewöhnliches.

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