Eine Befriedung des Dauerkonflikts um das Bahnprojekt Stuttgart 21 erwarten alle Politiker von der Volksabstimmung am 27. November. Doch ob sich diese Hoffnungen erfüllen, ist sehr fraglich. Foto: dpa

Die Landes-CDU ist bereits Mitglied im »Verein ProStuttgart 21«.

Kreis Calw - »Wir wollen gemeinsam dafür werben, dass die Bürgerinnen und Bürger am 27. November zur Volksabstimmung gehen oder zuvor schon an der Briefwahl teilnehmen und ein dickes Kreuz bei Nein machen«, betonte der CDU-Kreisvorsitzende Thomas Blenke im Anschluss an eine Sitzung des Kreisvorstands.

Blenke betonte, dass die CDU im Kreis sich dem »Bündnis für Stuttgart 21 im Nordschwarzwald« anschließe. Bereits im vergangenen Herbst hatte man in ein breit angelegtes bürgerschaftliches Bündnis unter Vorsitz von Wolfang Kömpf (Calw) eingebracht. Viele engagierte Bürgerinnen und Bürger hatten sich im Landkreis Calw zusammengetan und stetig für das Projekt geworben. Die Landes-CDU ist bereits Mitglied im »Verein ProStuttgart 21«.

Damit, heißt es in einer Pressemitteilung, stehe die CDU auf allen Ebenen in großer Geschlossenheit neben vielen anderen hinter dem Zukunftsprojekt Stuttgart 21. Ziel sei es, im Vorfeld der Volksabstimmung für das In­frastrukturprojekt Stuttgart 21 und das Nein zum Kündigungsgesetz zu werben. Wie Blenke unterstrich, bringe Stuttgart 21 mit der Schnellbahntrasse nach Ulm Vorteile für alle Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg und im Landkreis Calw.

Blenke stellte weiter klar, dass im Falle des Scheiterns des Projekts auf das Land Schadensersatzforderungen in Höhe von mindestens 1,5 Milliarden Euro zukommen werden.