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Kreis Calw Neue Rettungswache in Nagold

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Das Team der neuen Rettungswache startet mit seinem Rettungswagen vorerst aus den Räumlichkeiten der Johanniter-Dienststelle in der Bahnhofstraße 28. Foto: Johanniter

Nagold - Seit einigen Tagen steht der Bevölkerung eine zusätzliche Rettungswache in Nagold zur Verfügung. Als Interimslösung startet der Rettungswagen mit zwei Besatzungsmitgliedern aus den Räumlichkeiten der Johanniter-Dienststelle in der Bahnhofstraße 28.

Bereits seit Mitte 2018 sind die Johanniter auf der Suche nach einem geeigneten Gebäude oder Gelände in Nagold, um der neuen Rettungswache ein festes Zuhause zu geben.

"Besonders freut uns die gute Kooperation mit dem DRK Ortsverband Nagold-Wildberg. So steht unser Rettungswagen nachts in deren Garage und kann dort auch desinfiziert und nach Einsätzen aufgerüstet werden. Ein großes Dankeschön an das DRK dafür. Für uns bedeutet das eine enorme Entlastung", berichtet Thomas Braune, stellvertretender Rettungsdienstleiter für die Region. "Nur so war die Interimslösung überhaupt denkbar. So profitiert auch die Bevölkerung bereits frühzeitig von einem zusätzlichen Rettungsmittel in Nagold."

Team bringt viel Erfahrung mit

Der Rettungswagen ist mit EKG/Defibrillator, Beatmungsgerät, Notfallrucksack und weiteren medizinischen Geräten ausgestattet. Das Rettungsteam bestehe aus Notfallsanitätern, Rettungsassistenten und Rettungssanitätern, erklärt Braune weiter. "Das Team bringt viel Erfahrung aus anderen Rettungsstandorten wie Martinsmoos, Herrenberg und Ehningen mit. Von diesen Standorten kennen uns auch viele Kollegen aus den anderen Hilfsorganisationen und auch die Leitstelle in Calw", so der 45-jährige.

Auch Stephanie Uhrig, Rettungswachenleiterin der neuen Nagolder Rettungswache, freut sich über die sehr gute Zusammenarbeit mit dem DRK. "So war der Start für uns viel einfacher. Das Team hat sich schnell eingewöhnt. Auch die Nachbarschaft hat uns mit offenen Armen empfangen und hat viel Verständnis, wenn wir aus der Bahnhofstraße starten", berichtet die 39-jährige. Uhrig war früher beim Zoll tätig und ist seit Mitte 2013 in der Notfallrettung aktiv – erst als Rettungsassistentin, dann als Notfallsanitäterin. "Ich habe bereits in der Vergangenheit Leitungsfunktionen übernommen. Daher war für mich der Aufbau einer neuen Rettungswache eine willkommene, neue Herausforderung."

Seit dem Start war der Johanniter-Rettungswagen bereits mehr als 30-mal im Einsatz, Tendenz steigend. "Daran ist erkennbar, dass die Erweiterung auch notwendig war. Die Einsätze fanden größtenteils unmittelbar im Einzugsgebiet Nagold statt. Nur vereinzelt kam es zu Einsätzen in entfernteren Regionen, was im Rettungsdienst Überlandhilfe genannt wird. Eine gängige Methode, wenn nicht genug Rettungsmittel vor Ort sind", klärt die Notfallexpertin auf.

Der Rettungsdienst wird von den Disponenten der Integrierten Leitstelle in Calw disponiert, abhängig von den einsatzbereiten Rettungsmitteln in der Umgebung. Sie orten die Rettungswagen in der Region und schicken den nächstgelegenen zum Notfallgeschehen.

Suche nach geeignetem Objekt und Mitarbeitern

Für die kommenden Monate wünscht sich die Rettungswachenleiterin: "Wir hoffen, dass wir bald ein geeignetes Objekt für die Rettungswache finden. Auch für das fünfköpfige Team ist das wichtig, um endgültig in Nagold anzukommen. Wir stehen hierfür mit der Stadt Nagold in sehr engem Austausch und eventuell gibt es schon bald Neuigkeiten dazu."

Eine weitere Herausforderung, vor der die Notfalleinheit von Stephanie Uhrig stehe, sei, weitere Mitarbeiter für den Rettungsdienst zu finden. Auch hier in der Region suche sie noch ausgebildete Notfallsanitäter oder Rettungsassistenten, schließt die Verantwortliche ab.

Das Notfallteam um Rettungswachenleiterin Stephanie Uhrig startet an 365 Tagen im Jahr (werktags von 9 bis 21 Uhr sowie an Feiertagen und am Wochenende von 9 bis 20 Uhr) mit einem Rettungswagen und zwei Besatzungsmitgliedern aus der neuen Johanniter-Rettungswache in Nagold. Die Erweiterung um diese Rettungswache im Landkreis Calw dient der unterstützenden Versorgung sowie der Sicherstellung der Hilfsfristen in der Region. Im vergangen Jahr hat der Bereichsausschuss den Ausbau der Rettungswachen-Standorte im Landkreis beschlossen. Zu diesem Ausschuss gehören unter anderem die Hilfsorganisationen sowie die Vertreter der Krankenkassen.

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