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Kreis Calw Mundart-Pfarrer im Interview ohne Worte

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Worin sehen Sie das Kennzeichen eines (generationübergreifenden) Gottesdienstes? Foto: Thomas Fritsch

 Kreis Calw - Manfred Mergel ist ein Mann des Wortes. Und zwar des schwäbischen. Auch wenn sich nur ein kleiner Teil seiner Arbeit um die Mundart dreht, ist es doch das, woran sein Herz hängt. "Ich halte Mundartgottesdienste da, wo ich eingeladen werde", sagt er.

Das ist dann zum Beispiel im Festzelt auf dem Cannstatter Wasen – eine besondere Herausforderung, auch wenn die Leute da gezielt kommen. Am liebsten würde er noch mehr auf schwäbisch predigen als die acht bis zehn Gottesdienste pro Jahr, sagt er und weist darauf hin, dass er – außer verschiedenen Ruheständlern – der Einzige sei, der dies seit Jahren systematisch mache. Mittlerweile kann er gar nicht mehr allen Anfragen nachkommen.

Dabei konnte er sich das zuerst gar nicht vorstellen, war sogar komplett dagegen. "Total akademisch geprägt" war er von seiner Zeit an der Universität in Tübingen. Die Mundart entdeckte er erst bei seinem Vikariat auf der Schwäbischen Alb: "Da wäre man untergegangen, wenn man akademisch hochdeutsch gepredigt hätte. Auch "Ohne Worte" hat Mergel einiges zu sagen. Deshalb kommt er gut vorbereitet und  mit allerlei Requisiten zum Interview. Und ist hinterher erleichtert: "Ich hab es mir schlimmer vorgestellt."

 
 

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Ralf Klormann

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