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Kreis Calw Landrat bedankt sich bei KSK

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Landrat Helmut Riegger bedankte sich beim KSK für die Unterstützung während der ersten Infektionswelle der Corona-Pandemie. Rechts: Oberst Andreas R., stellvertretender Kommandeur des KSK und Standortältester. Links zwei Ärzte des KSK. Foto: Landratsamt Calw

Kreis Calw - "Die Bundeswehr hat uns bisher in der Corona-Pandemie hervorragend unterstützt und da alle Bürgerinnen und Bürger mit Disziplin und Vorsicht an einem Strang gezogen haben, ist die erste Infektionswelle der Pandemie im Landkreis bisher noch vergleichsweise glimpflich abgelaufen", zieht Landrat Helmut Riegger eine erste Bilanz.

Riegger dankte den Soldaten und zollte ihnen Respekt und Anerkennung. Die Partnerschaft zwischen dem KSK und dem Landkreis habe sich eindrucksvoll als krisenfest gezeigt. Der Calwer Kreischef weiter: "Mit dem in Calw stationierten Sanitätseinsatzversorgungszentrum des Kommando Spezialkräfte sind besonders gut ausgebildete Ärzte und Sanitäter vor Ort, die in einer Katastrophenlage unsere Ärzte und Pflegeteams in den Krankenhäusern und Praxen unterstützen hätten können", so der Kreischef. "Auch wenn diese Lage glücklicherweise bisher nicht eingetreten ist, müssen wir insbesondere mit Blick auf die derzeit wieder steigenden Fallzahlen weiter wachsam bleiben und uns an die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen halten, um einem weiteren Anwachsen einer zweiten Welle vorzubeugen."

Besonderer Sanitätsspezialzug

Das seit 1996 in Calw beheimatete KSK ist der Spezialkräfteverband der Bundeswehr und hat unter anderem den Auftrag, deutsche Geiseln im Ausland zu befreien oder Terroristen und Kriegsverbrecher festzusetzen.

Nachdem solche Operationen absolute Professionalität, höchste Flexibilität und kurze Reaktionszeiten verlangen, verfügt das Kommando Spezialkräfte auch über einen besonderen Sanitätsspezialzug. Dessen Soldaten sind dafür ausgebildet und ausgerüstet, bei Spezialoperationen jederzeit und an jedem Punkt der Erde die medizinische Versorgung der eingesetzten Soldaten sicherzustellen.

Oberst Andreas R., stellvertretender Kommandeur des KSK und Standortältester, betont: "Wir sind in der Lage, auch unter schwierigsten Rahmenbedingungen Patienten auf höchstem Niveau notfallmedizinisch zu versorgen. Auf die Unterstützung bei der Behandlung von COVID-19-Patienten im zivilen Gesundheitssystem haben wir uns durch Schulungsmaßnahmen intensiv vorbereitet. Wir sind aber sehr froh, dass dieser Notfall nicht eingetreten ist", so der Oberst. "Unsere Notfallsanitäter und Ärzte des Kommando Spezialkräfte sind unabhängig von der besonderen Lage COVID-19 jederzeit im Landkreis zur Inübunghaltung ihrer Qualifikationen auch im zivilen Rettungsdienst im Einsatz. 365 Tage im Jahr. Mit unserer militärischen Spezialisierung bauen wir auf die zivile Qualifikation auf. Somit fällt uns die Zusammenarbeit sehr leicht. Wir unterstützen uns gegenseitig."

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