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Kreis Calw Landkreis erreicht Corona-Vorwarnstufe

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Die Zahlen steigen im Kreis Calw weiter. (Symbolfoto) Foto: htpix - stock.adobe.com

Kreis Calw - Die 7-Tages-Inzidenz von 47,1 überschreitet den Grenzwert der Vorwarnstufe von 35 im Landkreis. Dies erfordere weitere Maßnahmen, wie das Landratsamt mitteilt.

Beschränkungen zu erwarten

Im Landkreis Calw wurden am Freitag 25 neue Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Dadurch ist die Neuinfektionsrate über den Grenzwert gestoßen. Auch der Grenzwert der sogenannten Eingriffsstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner nähert sich nun.

Damit sei gemäß den am 14. Oktober 2020 zwischen Bund und Ländern vereinbarten Festlegungen auch im Landkreis Calw eine Begrenzung der Teilnehmerzahl bei privaten Feiern in öffentlichen und angemieteten Räumen auf 25 Personen und 15 Personen in privaten Räumen vorzunehmen.

Wie das Landratsamt erläutert, werde das genaue weitere Vorgehen Anfang kommender Woche mit den Bürgermeistern abgestimmt.

Appell an Bevölkerung

Landrat Helmut Riegger appeliert erneut an die Bevölkerung: „Das baldige Erreichen dieses Signalwerts hat sich in den letzten Tagen und Wochen bereits abgezeichnet. Mit Blick auf unsere Wirtschaft, die Sicherstellung des Betriebs unserer Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen und insbesondere den Schutz der vulnerablen Bevölkerungsgruppen appelliere ich nochmals ganz eindringlich an die Menschen im Landkreis Calw:

Halten Sie sich an die geltenden Hygiene-und Abstandsregeln, achten Sie auf eine korrekte Tragweise des Mund-Nasen-Schutzes und reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein Minimum! Unser Gesundheitsamt, die Kreisärzteschaft und die ehrenamtlichen Helfer des DRK arbeiten seit geraumer Zeit quasi rund um die Uhr, aber sie sind zwingend auf Ihre Mithilfe angewiesen - nur gemeinsam können wir einem weiteren Aufwachsen des Infektionsgeschehens entgegentreten!“

Personen, die bei sich eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) vermuten, sollen auch in Zukunft nicht direkt in ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis gehen, sondern unbedingt ihren Hausarzt anrufen. Bei schwerwiegenden Symptomen sei auch außerhalb regulärer Sprechzeiten die bundesweite Rufnummer 116 117 des kassenärztlichen Notdiensts erreichbar.

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