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Kreis Calw Kaum SUVs im Nordschwarzwald

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Foto: Schuldt

Kreis Calw - Da prallen Gegensätze aufeinander. Der Boom von SUVs und Geländewagen in Deutschland hält an: 2019 wurden erstmals in einem Jahr mehr als eine Million dieser Fahrzeuge neu zugelassen. Auf der anderen Seite sind diese Fahrzeugtypen bei Umweltschützern fast schon ein Feindbild. Doch wie sieht es im Kreis Calw mit der Beliebtheit der SUVs aus?

SUV ist pfui, wenn’s nach Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, geht. Oder hui, wenn’s nach den Menschen geht, die für die Verkaufszahlen dieses Fahrzeugtyps sorgen, die jeden Monat neue Rekorde brechen. Oder eine Scheindebatte, wenn’s um den CO2-Ausstoß geht: Denn in unterschiedlichen Karossen steckt oft der gleiche Motortyp. "150 PS bei 3500 U/min", heißen zum Beispiel die Leistungsdaten beim Skoda Kodiaq 2.0 TDI, sprich SUV, und beim Skoda Octavia 2.0 TDI, sprich Kombi. SUVs laufen den Kombis derzeit gerade den Rang in der Beliebtheitsskala bei den Kaufenden ab. Bei dem, was unter der Haube brummt, ändert sich dabei wenig, wenn’s um Verbrenner und deren Hubraum geht.

Bestand umfasst alle Autos vom Oldtimer bis zur Neuzulassung

Im Kreis Calw zeigt der Blick auf den Motor unter der Haube des oder der häuslichen oder betrieblichen Pkw: die Dicken sind in der Minderheit; die Kleinen aber auch nicht der Renner: 16,5 Prozent der Pkw im Kreis Calw haben nach der jüngsten Bestandsanalyse des Kraftfahrt-Bundesamtes einen Motor mit mehr als zwei Litern Hubraum. 34 Prozent sind mit Motoren unter 1,4 Litern unterwegs.

Der Rest liegt in der Klasse zwischen 1400 und 1999 Kubikzentimetern. Da sind die Hybriden mit eingerechnet. Wer sein Bestandsauto gegen ein neues wechselt, hat künftig übrigens einen zusätzlichen Mitfahrenden: die EU. Sie überwacht seit Neujahr den Spritverbrauch in neuentwickelten Autos. Ab 2021 in allen Neuzulassungen.

Groß gegen Klein auszuspielen ist derzeit zwar ziemlich beliebt, hat aber Tücken: den Unterschied zwischen Bestand und Neuzulassungen. Der Bestand umfasst alle Autos vom Oldtimer bis zur Neuzulassung und spiegelt recht genau wieder, was tatsächlich gefahren wird und was sich die Menschen so leisten können – egal, ob Single, Familie oder in anderer Lebenssituation.

Ist der Bestand der Maßstab, ist es so: Im Kreis Calw nahm die Zahl der Autos mit Motoren unter 1,4-Liter von 2018 auf 2019 um 1751 zu. Macht 35 035 Pkw oder 34 Prozent. In den anderen Motorklassen stieg die Zahl der Fahrzeuge in der Klasse 1400 bis 1999 Kubik um 228. Damit liegt deren Zahl bei 50 753 Pkw, der Anteil bei 49,25 Prozent. Bei den Autos mit mehr als zwei Litern gab es im Kreis Calw einen Anstieg um 258 Fahrzeuge. Bestand: 16 988 Fahrzeuge (16,48 Prozent).

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