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Kreis Calw Fuchs breitet sich aus

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Derzeit sind im Kreis Calw Begegnungen mit Füchsen besonders häufig. Foto: Leonhardt

Kreis Calw - Füchse breiten sich in den Städten und Gemeinden des Landkreises Calw aus. Jetzt, während der Zeit der Jungenaufzucht, sind Begegnungen mit Reinecke besonders häufig.

Der Rotfuchs gehört zu den anpassungsfähigsten heimischen Wildtieren. Was Wohnung und Nahrung angeht, ist er nicht wählerisch und findet so auch in besiedelten Gebieten optimale Lebensbedingungen. Derzeit ziehen die Füchse ihre Jungen groß, welche neugierig und noch wenig scheu, auch bei Tag zu sehen sein können. Gärten bieten den Tieren in der Nacht dabei einen reich gedeckten Tisch. Neben Komposthäufen ist Katzen- oder Vogelfutter willkommene Nahrung.

Damit die Füchse Wildtiere bleiben und sich nicht zu stark vermehren, rät die Jagdbehörde beim Landratsamt Calw dazu, Essensreste nur in geschlossenen Kompostbehältern im Garten zu entsorgen und auch sonstige Lebensmittel und Tierfutter nicht ungeschützt draußen stehen zu lassen. Das gezielte Füttern aus falsch verstandener Tierliebe sollte unbedingt unterbleiben, so die Experten.

Begegnet man einem Fuchs, ignoriert oder verscheucht man diesen am besten – falls er nicht von selbst das Weite sucht.

Der Jäger kann im Ort nur bedingt helfen, da er dort kein Jagdrecht hat und das Schießen verboten ist. In Ausnahmefällen kann dem Fuchs zwar mit Fallen nachgestellt werden. Allerdings bedarf es laut Informationen aus dem Landratsamt dazu einer speziellen Fortbildung und der Genehmigung der Jagdbehörde. Zudem würde das Revier des gefangenen Fuchses auch schnell neu besetzt, solange das Wohnungs- und Nahrungsangebot weiterhin stimmt, so die Experten.

Füchse können durch ihre Ausscheidungen den Fuchsbandwurm auf den Mensch übertragen. Dies geschieht zwar selten, dennoch sollten Gartenbesitzer Schutzvorkehrungen treffen.

Dazu gehört nach Ansicht der Jagdbehörde im Landratsamt zum Beispiel, die Hände nach der Gartenarbeit zu waschen und Früchte und Gemüse gründlich zu reinigen. Zudem kann der Fuchs durch Bisse Tollwut übertragen. Seit 1988 ist der Kreis Calw jedoch tollwutfrei, so dass derzeit keine größere Gefahr besteht.

Weitere Auskünfte sind bei der Abteilung Forst und Jagd des Landratsamts Calw unter Telefon 07051/160-687 oder 23.info@kreis-calw.de erhältlich.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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