Nach den Spielabsagen am letzten Wochenende geht es für die Teams am zweiten Rückrundenspieltag um wichtige Punkte, während der SV Baiersbronn II in einer schwierigen Lage steckt.
Nach den wetterbedingten Spielabsagen am vergangenen Wochenende wird dieser Spieltag wie gewohnt absolviert. Am zweiten regulären Rückrundenspieltag gastiert der Tabellenführer Egenhausen beim Lokalrivalen Pfalzgrafenweiler, der zeigen möchte, dass er zu Unrecht im Tabellenkeller steht. Der SV Dietersweiler, erster Verfolger von Egenhausen, empfängt zu Hause den TSV Altensteig. SV Baiersbronn II – TSV Simmersfeld (Sonntag, 12 Uhr). Die Zweite Mannschaft von Baiersbronn wird auf einem Abstiegsplatz überwintern. Zwei Spiele bleiben den Murgtälern noch, um ihre Ausgangslage vor der Rückrunde zu verbessern. Nach dem Heimspiel gegen den TSV Simmersfeld wartet noch die schwere Auswärtsaufgabe beim Bezirksliga-Absteiger Dietersweiler in der darauffolgenden Woche. Dass der SV Baiersbronn II am Ende des Jahres auf einem Abstiegsplatz steht, ist keine allzu große Überraschung.
Nur zwei Siege geholt
Als Aufsteiger aus der B-Liga hatten die Murgtäler es in der A-Liga schon immer schwer, und der Abstieg ist häufig die Folge. Es wäre eine kleine Sensation, wenn sie am Ende der Saison nicht wieder in die Liga „Sorgenlos“ zurückkehren müssten.
Nach 15 Spielen stehen zwei Siege gegen Aach (2:0) und Simmersfeld (2:0) auf dem Konto der Baiersbronner. Mehr war unter diesen Umständen wohl nicht möglich. Die SV II spielte fast ausschließlich mit dem Kader der Meistermannschaft und konnte nicht auf Spieler aus der Ersten zurückgreifen. Trotz der schwierigen Situation bleibt Patrick Stoll, Spielertrainer des SV Baiersbronn II, kämpferisch: „Wir wussten, dass es für uns als eine der wenigen zweiten Mannschaften in der Liga schwer werden würde. Das hat sich bestätigt. Bis auf die knappe Heimniederlage gegen Ettmannsweiler war nicht mehr möglich. Die Mannschaft hat sich, bis auf die zweistellige Niederlage in Hallwangen, immer voll reingehängt und zieht nach wie vor zu 100 Prozent mit. Die Trainingsbeteiligung ist nach wie vor sehr gut, obwohl die Niederlagen Spuren hinterlassen haben.“
Schwierige Situation
Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt bereits zehn Punkte. Stoll hat jedoch einen realistischen Blick auf die sportliche Situation seiner Mannschaft: „Wir wollen uns auch nach der Winterpause gut verkaufen. Wir wissen jedoch, dass es schwer werden dürfte, die Liga zu halten. Wenn es am Ende nicht reichen sollte, ist es halt so. Aber wir wollen mit Anstand und erhobenem Haupt auftreten.“
Personell wird sich nach der Winterpause wenig ändern. Einzig der lange verletzte Dominik Arnold wird zurückkehren.