Die Corona-Krise hat auch in Althengstett das Ehrenamt vor große Herausforderungen gestellt. Das Begegnungszentrum in Neuhengstett ist da keine Ausnahme. Jetzt wird beim Kreativwochenende mit viel Schwung ein neuer Anlauf genommen.
„Unsere Absicht ist, die Leute wieder etwas selber machen zu lassen nach dem Abschotten und viel Zeit vor dem Fernseher“, sagt Brigitte Stolz im Gespräch mit unserer Redaktion. Sie ist eine der ehrenamtlichen Kursanbieter und Mitorganisatorin des Neuhengstetter Kreativwochenendes am Samstag und Sonntag, 15.und 16. Juli, in und um den Begegnungsraum im ehemaligen „Rössle“. Nach dem Motto „Wer immer nur macht, was er kann, wird nicht wachsen“ dürfen sich Erwachsene, aber auch Kinder ab vier Jahren an zwei Tagen kreativ betätigen.
Von Tai Chi bis Klöppeln
Ein Kalligraphie-Kurs ist ebenso im Angebot wie Tai Chi, Klöppeln, Nähen, „Farbe spritzen“ mit Kindern oder ein Didgeridoo-Kurs, bei dem eine kräftige Puste von Vorteil ist. Es soll viel im Freien gearbeitet werden. „Wir haben in letzter Zeit viel im Garten, der zum Gebäude gehört, gearbeitet, Unkraut gejätet und die beiden Scheunen, die dort stehen, aufgeräumt. Dorthin können wir ausweichen, wenn es regnen sollte“, sagt Stolz. Besonders freut sie sich gemeinsam mit ihren Mitstreitern auf einen kleinen Kunstmarkt. „Es geht beim Kreativwochenende darum, einfach auszuprobieren. Vielleicht entdeckt der ein oder andere bei dieser Gelegenheit ein neues Hobby für sich.“
Abends gemeinsam am Lagerfeuer
Am Samstag soll ab 18 Uhr gemeinsam am Lagerfeuer Stockbrot gebacken werden, tagsüber kann auf dem Geländes mit selbst Mitgebrachtem gepicknickt werden. Am Sonntag werden Kaffee und Kuchen angeboten – „alles selbst gemacht“, verspricht Stolz. Vom Obstkuchen bis hin zu Franzbrötchen.
Stolz selbst stammt aus Heumaden und hat im Begegnungsraum „Rössle“ bereits vor einiger Zeit schnell Anschluss gefunden. Das wünscht sie sich jetzt auch für die ganze Althengstetter Bevölkerung, vor allem aber auch für die Geflüchteten, die derzeit in der Gäugemeinde leben. „Ein Stück weit möchten wir auch Berührungsängste der Bevölkerung abbauen, was den Neuhengstetter Begegnungsraum angeht“, sagt Stolz zu dem Gebäude, in dem im Obergeschoss Geflüchtete untergebracht sind.
Die Workshops
Übersicht
Welcher Workshop am 15. und 16. Juli zu welchen Zeiten angeboten wird, steht auf der Homepage des Familienzentrums: https://familienzentrum-althengstett.de/. In jedem Kurs gibt es noch freie Plätze.
Anmeldung
unter roessle.neuhengstett@gmail.com