Margarethe Schobel mit den Enkeln Lorenz, Julia und Benedikt vor der Legostadt. Foto: Siegmeier

Wie kommen die Menschen durch die Corona-Zeit? Manche zumindest durchaus kreativ: Das Wohnzimmer von Margarethe Schobel in Göllsdorf gleicht beinahe schon dem Legoland. Das Besondere: Die Legos sind teilweise schon mehr als 70 Jahre alt.

Rottweil-Göllsdorf - Eine komplette Stadt haben sie und ihre drei Enkel, Lorenz (11), Julia (14) und Benedikt (7) aufgebaut. "Der Opa kann sein Bier nur noch in der Hauptstraße abstellen", erzählen die Enkel lachend, denn mittlerweile ist die Stadt über drei Tische gewachsen. "Bald brauchen wir einen vierten", erzählt Oma Margarethe, die vom Bauen mit den Legosteinchen mindestens so begeistert ist wie ihre drei Enkel. Denn der Ursprung für ihr Coronaprojekt war der mehr als 70 Jahre alte Legokasten von Margarethe Schobel, den sie, wie viele andere ihrer Spielsachen, über all die Jahrzehnte behütet und aufbewahrt hat. Sie zeigt ein altes Foto, auf dem sie in Kindertagen mit dem Kasten zu sehen ist. Dass sie den Legokasten damals bekommen habe, sei "wie ein Sechser im Lotto" gewesen, sagt sie. Denn solch ein Kasten sei etwas ganz Besonderes. "Viele Kinder, die eigenen, die Nachbars- und Enkelkinder haben über die Jahre damit gespielt", so Schobel.

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