Pastoralreferent Gunter Berberich (von links), evangelischer Pfarrer Udo Stober, Konfirmandin Malena-Josephine Brettke, Oberbürgermeister Jürgen Roth und Jugendgemeinderätin Josefien Schalkers legen den Kranz im Gedenken an die Terroropfer des Nationalsozialismus nieder. Foto: Rainer Bombardi

Besondere Reden gab es bei der Kranzniederlegung in Villingen anlässlich der Erinnerung an die Reichspogromnacht am 9. November 1938.

Vor der evangelischen Johanneskirche erinnerten Oberbürgermeister Jürgen Roth, der katholische Pastoralreferent Günter Berberich, der evangelische Pfarrer Uwe Stober, Konfirmandin Malena-Josephine Brettke und Jugendgemeinderätin Josefien Schalkers mit einer Kranzniederlegung an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors.

 

Roth bezeichnete in seiner Ansprache das Gedenken als eine moralische Verpflichtung. Der OB zeigte auf, dass sie gerade in der heutigen Zeit Wachsamkeit und Zivilcourage von allen erfordert. Hass, Verachtung, Lügen und Antisemitismus dürfen keine Chance haben, sich auszubreiten.

Er forderte auf, das Gedenken als Auftrag zu verstehen und die Stimmen für Mitmenschlichkeit zu erheben.

Roth schloss mit den Worten „Erinnern heißt Handeln“ und dem Appell, die Demokratie jeden Tag aufs Neue zu verteidigen.

Gunter Berberich zeigte sich glücklich über 80 Jahre Frieden in Europa und appellierte im Gedenken an die Reichspogromnacht, das Bewusstsein an die Fehler der Vergangenheit in Erinnerung zu behalten, damit sie sich nie mehr wiederholen.