Atemwegserkrankungen sind mit der häufigste Grund für Fehltage im Landkreis. Foto: Subbotina Anna – stock.adobe.com

Die AOK legt Zahlen zum Krankenstand im Schwarzwald-Baar-Kreis vor, die Quote liegt bei 5,5 Prozent.

Der Krankenstand unter den AOK-Mitgliedern im Schwarzwald-Baar-Kreis lag im ersten Halbjahr 2025 bei 5,5 Prozent. Damit ist er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,2 Prozent gesunken. Die Zahlen gelten als repräsentativ, so die Aussage der Versicherung, da mehr als jeder zweite bei der AOK versichert sei.

 

Laut dem Gesundheitsbericht der AOK blieb der Krankenstand im Kreis somit deutlich unter dem bundesweiten Wert von 6,6 Prozent. Am höchsten war der Krankenstand im Landkreis im Februar (7,0 Prozent), gefolgt von März (6,1 Prozent) und Januar (5,5 Prozent). 52 Prozent der AOK-versicherten Beschäftigen im Kreis meldeten sich einmal oder mehrfach krank. Die durchschnittliche Krankheitsdauer lag bei 9,1 Kalendertagen und ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent gesunken.

In 39,7 Prozent der Fälle wurden die Mitglieder ein bis drei Tage krankgeschrieben. Erheblichen Einfluss auf die Ausfallzeiten haben Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen. Im Schwarzwald-Baar-Kreis lag ihr Anteil im ersten Halbjahr 2025 bei 3,2 Prozent. Diese verursachen jedoch 37,1 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage.

Den höchsten Anteil an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen haben mit 31,1 Prozent Atemwegserkrankungen, gefolgt von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems mit 12,6 Prozent. Bezogen auf die Dauer der Arbeitsunfähigkeitstage führen die Muskel-Skelett-Erkrankungen die Statistik an – die meisten davon betreffen Rückenleiden. Unterstützung im Kampf gegen Rückenleiden ermöglicht das Rückenkonzept in Villingen-Schwenningen und Donaueschingen.