Auch prägende Bäume wie dieser sind "Vor Kuhbach" vom Eschentriebsterben betroffen und sterben ab. Foto: Sum

Gleich mehrere kranke Eschen stehen "Vor Kuhbach". Sie müssen gefällt werden.

Schiltach - Mehrere Bäume entlang der Straße "Vor Kuhbach" leiden am Eschentriebsterben. Das hat Stadtbaumeister Roland Grießhaber in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats erklärt. Sie müssten aus diesem Grund gefällt werden.

Bahn-Bauarbeiten nutzen

Von den kranken Bäumen steht einer auf dem Abzweig zur Grillstelle des Freizeitgeländes, zwei in der Nähe des Podests und weiter Richtung Innenstädtle. Die meisten sollen, so erklärte Grießhaber, "im Oktober/November fallen" – dann, wenn es das Bundesnaturschutzgesetz erlaubt. Eine Ausnahmegenehmigung will die Stadt bei der Naturschutzbehörde in den Fällen beantragen, in denen die Bäume beim Fällen auf die Bahngleise stürzen könnten. Dort möchte die Stadt versuchen, das Ganze während der aktuell laufenden Bahn-Bauarbeiten zu machen. Dann werde der Zugverkehr nicht beeinträchtigt. Wegen der Baustellen-Züge, die aktuell als einziges auf den Gleisen unterwegs sind, soll mit der Bahn gesprochen werden, so der Stadtbaumeister.

Ersatz-Bäume haben’s schwer

Mehrere Räte erkundigten sich, ob neue Bäume als Ersatz vorgesehen seien – auch als Schattenspender. Allzu viele Hoffnungen machte Grießhaber nicht: An manchen Stellen sei wegen des Standorts und der Nähe zu einer Mauer "keinen Sinn". Gerade bei dem "prägenden Baum", der am Abzweig zum Freizeitgelände steht, bedauerten einige Ratsmitglieder das.

Birken wachsen in Stromleitung

Ulrich Gebele fragte in diesem Zug nach den "Birken weiter vorne" in der Straße, deren Äste teils schon die Stromleitung berührten. "Ist die Leitung noch in Betrieb?", wollte er daher wissen. Das sei, erklärte Grießhaber, ein Thema des Energieversorgers, der den Bewuchs prüfe und die Bäume bei Bedarf zurückschneide. Die Birken stünden zudem nicht auf städtischem Grund.