Die Stadt Schömberg erinnert ihre Bürger erneut daran, dass Hunde auf dem Friedhof nicht erlaubt sind. Die Verwaltung wurde über üble Hinterlassenschaften informiert.
Hunde haben auf dem Friedhof in Schömberg nichts verloren. Angeblich halten sich daran aber nicht alle Halter. Die Verwaltung wurde auf unangenehme Hinterlassenschaften aufmerksam gemacht wurde. Womöglich sind aber auch ganz andere Tiere am Werk gewesen.
Auf der Homepage der Stadtverwaltung erinnert die Behörde die Bürger eindringlich an den Hinweis: „Hunde dürfen nicht mit auf den Friedhof! Bitte lassen Sie Ihr Tier vor dem Tor.“ Unserer Redaktion antwortete die Verwaltung auf Anfrage: „Wir werden immer wieder von einzelnen Personen darauf aufmerksam gemacht, dass sich – meist auf dem Friedhof Schömberg – Hundekot findet.“
Verwaltung achtet auf Hunde
Die Stadt habe schon einmal Probleme mit Kot auf den Friedhöfen gehabt. „Eine Zeit lang kamen keine Hinweise aus der Bevölkerung, in jüngster Zeit hat sich wieder eine Person deswegen gemeldet. Aufgrund dessen folgte nun der erneute Appell an die Einwohner.
Der hiesige Gemeindevollzugsdienst sowie der Bauhof sind laut Stadtangaben angewiesen, darauf zu achten, ob sich Personen mit Hund auf den Friedhöfen aufhalten. „Sollte dem so sein, werden wir den Hundehalter zunächst bitten, sich an das Hundeverbot zu halten.“
Auf der Homepage geht die Verwaltung noch etwas weiter und schreibt, dass Halter mit einem Bußgeld rechnen müssten, sollten diese mit Hund auf dem Friedhof angetroffen werden. Ein Sonderfall liegt bei Begleithunden vor: „Sofern Sie auf den Hund als Begleithund angewiesen sind, muss er an der Leine geführt werden.“
Kot von Katze oder Fuchs?
Im jüngsten Fall schließt das Ordnungsamt in Schömberg allerdings nicht aus, dass die Hinterlassenschaften von einem anderen Tier stammen. Möglicherweise handele es sich, so die Vermutung, um Katzenkot oder Fuchskot. Das ändert aber nichts an der Vorgabe, die klar regelt, dass Hunde nicht auf den Friedhof dürfen.
Das gilt auch für Spielplätze und Schulhöfe. Dort sind Hunde laut Stauseestadt „ebenfalls nicht gerngesehen“. In den Sandkästen gebe es auch immer mal wieder Hinterlassenschaften, aber auch dort könne nicht immer sicher gesagt werden, von welchem Tier der Kot stammt.