Freuen sich über die gute Zusammenarbeit im Bereich des Standesamts (von links): Unterkirnachs Hauptamtsleiter Julian Bach, Nicole Horn, stellvertretende Amtsleiterin Standesamt VS, und Bürgermeister Andreas Braun. Foto: Hella Schimkat

Nach der Zusammenlegung des Standesamts ziehen Unterkirnach und Villingen-Schwenningen eine erste Zwischenbilanz und bekräftigen die gute Zusammenarbeit.

Nicole Horn, stellvertretende Leiterin des Standesamts von Villingen-Schwenningen, Unterkirnachs Bürgermeister Andreas Braun und Hauptamtsleiter Julian Bach bekräftigten in einem Pressegespräch im Rathaus Unterkirnach die gute Zusammenarbeit zwischen Unterkirnach und Villingen-Schwenningen.

 

Im Sommer wurde das Unterkirnacher Standesamt mit Villingen-Schwenningen zusammengelegt, dieser gemeinsame Standesamtsbezirk habe bisher hervorragend geklappt und so soll es auch weiterhin bleiben, waren sich Nicole Horn, Julian Bach und Andreas Braun einig. „Ich möchte Oberbürgermeister Jürgen Roth, Bürgeramtsleiter Ralf Glück, Nicole Horn und allen ihren Kolleginnen und Kollegen in VS danken, dass sie uns die Zusammenarbeit mit ihnen ermöglichen“, erklärte Braun.

Gerade in der heutigen Ellenbogengesellschaft sei es wichtig, miteinander und nicht gegeneinander zu arbeiten, fuhr er fort. Die Servicequalität für die Bürger sei wichtig, „wenn wir hier noch eine Standesbeamtin hätten, könnten wir das auch leisten. Umso wichtiger ist es, dass es in VS Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebe, die ab dem 1. Januar 2026 auch für Sterbefälle und Geburten zuständig sind“, unterstrich der Bürgermeister.

Weitere Kooperationen denkbar

Das Standesamt befindet sich in Villingen auf der Steig, man könne sich im Unterkirnacher Rathaus gerne darüber informieren, welche Unterlagen notwendig sind, bevor man in Villingen vorstellig werde, so Braun. Für Braun sei es mit VS nicht die letzte Kooperation, er könne sich hier auch noch weitere Kooperationen vorstellen.

Nicole Horn erläuterte, dass in Villingen 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Trauungen vornehmen können. Braun ergänzte, dass er selbst auch Trauungen durchführen könne, drei bis sechs Trauungen seien es im Durchschnitt in Unterkirnach gewesen, manchmal sogar mehr.

Hervorragende Unterstützung

Nicole Horn betonte, dass die zusätzliche Arbeit, die aus Unterkirnach auf sie zukomme nicht aus dem Handgelenk geschüttelt werde. Man versuche jedoch, mit dem vorhandenen Personal auszukommen. Die Dienstleistungen würden Unterkirnach in Rechnung gestellt.

Was die Geburten und Sterbefälle alleine vom Klinikum betreffe, müssten in VS rund 2500 bis 3000 Geburten und 2500 bis 3500 Sterbefälle bearbeitet werden, dazu kommen rund 350 bis 400 Scheidungen.

Julian Bach lobte die hervorragende Unterstützung durch die Doppelstadt: „Wir konnten immer zu allen Belangen Fragen stellen, dafür möchte ich danke sagen“.