Die beteiligten Akteure mit Willkommensgeschenken (von links): Christoph Gerber (Leiter Ordnungsamt), Bürgermeister Wolfgang Fahrner, Kerstin Baur (Leiterin Bürgerdienste), Oberbürgermeister Adrian Sonder, Stefan Waidelich (Vorstand Volksbank) Foto: Carolin Schöffler

Seit dem neuen Jahr bekommen Babys von Freudenstädter Familien ein Willkommensgeschenk. In einem Pressegespräch schildert OB Adrian Sonder, wie es zu der Idee kam und wie das den Zusammenhalt stärken soll.

Seit Jahresbeginn haben bereits acht kleine Freudenstädter das Licht der Welt erblickt und ein Willkommensgeschenk von der Stadt erhalten. Die Idee hierfür hatte Oberbürgermeister Adrian Sonder, der selbst Vater ist und sich noch genau erinnert, welche Hürden frischgebackene Eltern zu meistern haben. Diesen wollte er, wie er im Pressegespräch erklärt, daher ein Zeichen der Wertschätzung entgegenbringen und ihnen mit dem Geschenk eine kleine Freude machen. Finanziert wird diese Aktion langfristig von der Volksbank.

 

2024 kamen in Freudenstadt 1111 Babys auf die Welt, davon 177 aus in Freudenstadt ansässigen Familien. Diesen „Ehrenbürgern“, wie er sie nennt, wollte Sonder, ganz nach dem Vorbild anderer Städte, eine Freude in Form eines kleinen Willkommensgeschenks machen. Er möchte, wie er im Pressegespräch von sich sagt, die Themen direkt anpacken und ein Zeichen setzten, dass Freudenstadt unter ihm als OB eine werteorientierte und familienfreundliche Ausrichtung verfolgt. So begann die Planung für die Willkommensgeschenke schon in seinem ersten Amtsmonat als Oberbürgermeister, Anfang Juli. Seit dem Januar wird die Aktion nun umgesetzt.

Schnuffeltuch und „STÄRKE“ für Babys

Nach der Geburt ihres neuen Babys erhalten Freudenstädter Familien erst einmal ein Schreiben von Sonder selbst, in dem er zur Geburt des Kindes gratuliert und den Eltern ein paar Informationen an die Hand gibt, wo sie Unterstützung bei verwaltungstechnischen und elternspezifischen Fragen finden. Ganz in diesem Sinne bekommen Eltern bei Abholung der Geburtsurkunde auf dem Standesamt vom Land Baden-Württemberg noch eine „STÄRKE“-Mappe. Darin wird über das Landesprogramm „STÄRKE“ für Familien aufgeklärt, mit dem Eltern in ihrer Erziehungskompetenz unterstützt werden sollen. Ebenfalls enthalten ist ein Glückwunsch-Schreiben vom Ministerpräsidenten Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann und weitere Informationen zu diversen Anlaufstellen.

Dazu kommt dann das eigentliche Willkommensgeschenk für die Babys – ein Schnuffeltuch. Bürgermeister Wolfgang Fahrner ist ebenfalls selbst Vater und freut sich, Freudenstadts neuen „Ehrenbürgern“ mit dem Schnuffeltuch etwas bleibendes schenken zu können, das sie auch durch ihre Entwicklung hindurch begleitet. Bei Freudenstädter Babys, die nicht im örtlichen Klinikum auf die Welt kommen, wird die Geburt über die Meldebehörde erfasst und das Geschenk per Post an die Familien versandt. So auch bei einem der acht Freudenstädter Babys in diesem Jahr.

Dank geht an die Volksbank

Gesponsert wird diese Aktion durch die Volksbank. Stefan Waidelich, Vorstand der Volksbank, musste bei dieser Idee nicht lange überlegen und war sofort an Bord. So sponsert die Volksbank diese Aktion nun langjährig und ist froh, ihren Willen gesellschaftliche Verantwortung in Freudenstadt zu übernehmen, zeigen zu können.

Bildung, Familie und Kinder – diesen Themen hat sich Oberbürgermeister Sonder nach eigener Aussage verschrieben. Die Aktion mit den Willkommensgeschenken soll nur ein Baustein davon sein. Sonder ist froh über die gemeinsame Aktion mit der Volksbank und hofft, noch mehr solcher Aktionen aufs Gleis setzen zu können und so den Zusammenhalt in Freudenstadt zu stärken. Er wolle gerne Politik gemeinsam mit den Menschen machen, sagt er, auf andere zugehen und zeigen: „Wir brauchen Sie!“