Feierliche Stimmung schufen die Sänger beim Konzert in der Jakobuskirche. Foto: Ulrike Jäger

Festliche Stimmung in den trüben zweiten Advent brachten die Männerchöre Todtnauberg und Aftersteg sowie der Belchenlandchor bei einem Konzert.

Die Adventslieder und weihnachtlichen Weisen, die beim gemeinsamen Konzert in der Todtnauberger Jakobuskirche erklangen, luden zu Besinnlichkeit und Vorfreude auf Weihnachten ein.

 

Großes Publikum

Mit dem „Andachtsjodler“ zogen die Männerchöre feierlich jeweils durch die Seitengänge zum Altar der für ihre besonders gute Akustik bekannten Jakobuskirche. Diese war mit mehr als 100 Personen sehr gut besucht, und das Publikum konnte sich am stimmungsvollen Programm erfreuen, das der musikalische Leiter und Dirigent Arne Marterer mit seinen Chören einstudiert hatte.

Viel Applaus gab es besonders für Nadine Becker am Saxophon und für die beiden Solistinnen Marion Oerding und Waltraud Merten vom Belchenlandchor.

Mit dem Lied „Klänge der Freude“, der britischen Hymne von Edward Elgar, eröffneten die Männerchöre den Reigen feierlicher und kirchenmusikalischer Lieder, gefolgt vom Adventslied „Maria durch ein Dornwald ging“ und dem feierlichen „Sonntagmorgen in den Bergen“, des Montanara-Chors.

Nachdem der Vorsitzende des Männerchors Todtnauberg, Uli Heim, die Gäste zum „Konzertstündli“ begrüßt hatte, übernahm Manfred Dietsche die Ansagen und erklärte das ein oder andere Lied. Mit im Repertoire waren zwei Stücke in alemannischer Sprache, und alemannisch trug auch Vera Gutmann die beiden launigen, Weihnachtsgeschichten aus ihrer Feder vor: vom Wunschzettel und vom Schmücken des Weihnachtsbaums vor.

Gänsehautmoment

Auch der gemischte Belchenlandchor begeisterte das Publikum mit seinen kraftvollen Stimmen, 16 davon weiblich und acht männlich.

Einen besonderen Gänsehautmoment schufen die Chöre, als sie gemeinsam „You raise me up“ sangen, bevor – auch dies ein feierlicher Moment – das Publikum zum Mitsingen von „Macht hoch die Tür“ eingeladen war.