Schon längst vor der Zugabe hielt es die Besucher des Benefizkonzertes in der voll besetzten Ötlinger St.-Gallus-Kirche in Weil am Rhein nicht mehr auf den Plätzen.
Es war ein gelungenes Benefizkonzert für den Verein zur Förderung ambulanter Hospizarbeit. Beim Auftritt von „Henry, Sandy & Friends“ in der Ötlinger Kirche standen die Besucher auf und sangen sogar begeistert mit, wenn Sandy Williams voller Inbrunst bekannten Titel intonierte. Ihre ansteckende, warme Soul-Stimme und die vielen kleinen, spontanen Variationen begeisterten das Publikum.
Henry Uebel am Piano, Martin Voss am Bass, Stefan Sauer an der Gitarre und Conny Hossfeld an Kongas, Schlagwerk und Cajon begeisterten das Publikum mit spannend interpretierten Hits aus der Blues- und Jazzgeschichte: von Chuck Berry über Johnny Nash, Amy Winehouse bis zu Abdullah Ibrahim. Als die Sängerin Sandy Williams dann im Publikum überraschend einen Kollegen aus New York entdeckte, war schnell ein spontanes Duo gebildet. Bereits mit 18 Jahren waren sie und David Johnson miteinander aufgetreten. Beide verzauberten das Publikum mit Carol Kings „You’ve got a friend“.
Tonio Paßlick als Vorsitzender der Ambulanten Hospizgruppe Dreiländereck dankte den Musikern nach zweieinhalb Stunden für einen „unvergesslich wunderbaren Abend“ und dem Vorsitzenden Uli May sowie den Vorstandsmitgliedern Heidi Thron, Anja Biechele-Wichert und Gilbert Rottmann für die Organisation dieses Benefizkonzertes für die ambulante Hospizarbeit. Ein weiteres Benefizkonzert des Fördervereins kündigte er mit dem Orchester „Music@Coeur“ am 28. Dezember in der Binzener Gemeindehalle an.