Die „Ohrwurm-Kids“ begeisterten das Publikum. Foto: Dürrschnabel

Die Premiere beim „Schwäbischen Allerlei“ des Meßstetter Gesangvereins ist gelungen.

Thomas Endres und Sonja Schweizer eröffneten den musikalischen Reigen mit einer Parodie auf „Im Wagen vor mir …“. Klaus Reiß begleitete die beiden an der Gitarre.

 

Eine sehr gut gefüllte Meßstetter Festhalle und bestens gelaunte Gäste waren die Voraussetzungen für einen fulminanten Nachmittag mit Gesang und Humor. Schon die Eröffnung verhieß viel Unterhaltung. Das stellten Endres und Schweizer gleich unter Beweis.

Die „Ohrwurm-Perlen“ lästerten über so manches bei ihrem Auftritt. Foto: Dürrschnabel

Thomas Endres, der Vorsitzende des Männergesangvereins „Ohrwurm“, kündigte sogleich eine Premiere an. Habe es anfangs immer wieder Überlegungen gegeben, einen Kinderchor in den Verein zu integrieren, habe der Meßstetter Gesangverein in diesem Jahr „Nägel mit Köpfen“ gemacht, betonte Endres. Der Verein gründete einen Kinderchor, zu dem mittlerweile 15 Kinder kommen. Britta Neher leitet den Kinderchor, unterstützt von Lara Yankonis. Als erstes Lied erklang „Anders als ich, du, er und sie“. Mit zwei weiteren Liedern wollten sich die Kinder verabschieden, doch viele unüberhörbare Zugabe-Rufe ließen ein Verlassen der Bühne nicht zu. Eine Zugabe musste her. So sangen die Kinder „Meine Biber haben Fieber“ zum Abschluss eines gelungenen Auftrittes.

Nach einer kleinen Pause nahmen fünf mysteriös gekleidete Damen in Trenchcoat, mit Hut und dunkler Sonnenbrille, nachdem sie durch die Reihen der Besucher gegangen waren, Aufstellung auf der Bühne. Die „Ohrwurm-Perlen“ machten sich bereit, über die Wetterlage zu diskutieren. So stellten sie sich die Frage: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ Dann ging es ans schwäbische Meer – den Bodensee. Mit dem Hit von Caterina Valente „Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini” landeten sie einen Volltreffer. Doch was nützt ein Strandbesuch, wenn die Pfunde ein wenig zu viel sind. „Oh Mama Mama Mama Mia“ spiegelte die kleinen Probleme rund um die Figur deutlich wider.

Thomas Endres und Klaus Reiß – alias „Ohrli und Wurmli“ – begeisterten mit ihren musikalischen Anekdoten ebenfalls die vielen Besucher. Foto: Dürrschnabel

Auch im zweiten Auftritt der „Ohrwurm-Perlen“ wurde gelästert. Da ging es etwa um die „Schafferei“. Die fünf Damen heizten die Halle ein in der Besetzung Sonja Schweizer, Heidi Tischler, Amelie Sauter, Lara Yankonis und Nicole Kuhn. Nicht ohne Zugabe ging es von der Bühne. Mit „Mir duad de Schnaps it guat“ nach einer Melodie von Substitude verabschiedeten sich die Sängerinnen.

Thomas Endres und Klaus Reiß – alias „Ohrli und Wurmli“ – begeisterten mit ihren musikalischen Anekdoten ebenfalls die vielen Besucher. So sangen sie eine Parodie auf „Weit, weit weg“ von H. v. Goisern. Im Repertoire fanden sich auch Lieder über und um die Heimat. Nach der Melodie „Take me home – West Virgina“ gab es das Lied „Hoim ins Schwabeland“. Zum Schluss sangen sie die „Hymne auf’s Ländle“. Teils begleitete die Beiden Britta Neher am Klavier, teils spielte Klaus Reiß die Gitarre. Gemeinsam mit den „Ohrwurm-Perlen“ sangen die Beiden noch „Heißer Sand und ein verlorenes Land“ von Conni Francis.

Als Zugabe lud der Männergesangverein die Besucher zum „Wirtshaussingen XXL“ ein. An der Leinwand wurden die Liedtexte gezeigt, und Klaus Reiß spielte dazu auf der Gitarre.