Beim Auftritt der Band Disco Delights in Maulburg war mit Hits aus den siebziger und achtziger Jahren sowie aktuellen Chartstürmern gute Laune angesagt.
Im Dorfstübli wurde am Freitagabend getanzt. Die Band „Disco Delights“ spielte bekannte englischsprachige Popsongs.
Nach „That’s the Way I like it“, im Original von KC and the Sunshine Band, strömen die Männer und Frauen – viele von ihnen im jungen Seniorenalter – auf die Tanzfläche. Sie schwingen eng beieinander stehend ihre Schultern und ihre Hüfte, wippen mit den Füßen hin und her, bewegen sich rhythmisch zur Musik oder schütteln ihre Haare. Auch einige Paare tanzen zusammen.
Tanzfläche füllt sich schon nach kurzer Zeit
Über ihnen rotiert die Discokugel, die grünes, violettes, blaues und rotes Licht von den Scheinwerfern in den ansonsten dunklen Saal reflektiert. Manchmal wirkt die Stimme von Yaroslava Romanova etwas dünn, aber die Band hat mit Ute Schaal noch eine zweite Sängerin, die sie unterstützt. Schaal ist, wie sie erzählt, eine begeisterte Konzertgängerin und leidenschaftliche Sängerin, die – nicht außergewöhnlich bei Rockmusikern – eine schwarze Lederhose trägt und eine silbern-glänzende Weste. Sie spielt gelegentlich auch Saxofon und beweist eine starke Bühnenpräsenz.
Hinter den Frontfrauen bearbeitet Sara Lozano zwei Congas und zwei kleine Trommeln mit den Händen, während Thomas Pohl Gitarre, Benedikt Burget Bass und Stephan Woelbert Keyboard spielen. Außen rechts haut Günter Bahner mit seinen Holzstöcken auf die Toms und das Ridebecken.
Musiker spielen ihre instrumentale Wucht aus
Die Musiker erzeugen einen sehr druckvollen Sound und klingen sehr gut. Die Zuhörer sind begeistert von der Freiburger Band. Sie spielt Songs aus den siebziger und achtziger Jahren, die man aus dem Radio kennt: zum Beispiel „I can’t stand the Rain“, „Everyone’s a winner“, „I will Survive“ oder „It’s raining Men“. Die Partyband, zu Deutsch „Disco Vergnügen“, hat aber auch aktuelle Hits im Programm: „Get Lucky“ zum Beispiel von Daft Punk aus dem Jahr 2013.
An den Seiten hat Tobias Hohenstatter einige Stühle hingestellt, für die Personen, die sich nach dem Tanzen ausruhen wollen. Das ist im Verlauf des Abends auch nötig: Trotz des Hit-Feuerwerks tanzt niemand an diesem Tag ununterbrochen drei Stunden.