31 000 Euro konnten an die Kinderkrebsstation 14 in Tübingen übergeben werden. Foto: Rock für die 14

Das sechste Junginger Rockspektakel begeisterte Anfang Oktober über 1000 Besucher – und erzielte eine Rekordspende für die Kinderkrebsstation 14 in Tübingen.

Das sechste Rockspektakel in Jungingens Festhalle übertraf die Erwartungen der Veranstalter bei Weitem. Kraftvoll und laut ging es an den beiden Abenden in der Junginger Halle zu. Weit über 1000 Besucher feierten zwei Abende lang ihren Livestyle mit hochkarätigen Bands aus der Region.

 

Mit bemerkenswertem Engagement vieler ehrenamtlichen Unterstützer, großzügigen finanziellen Zuwendungen privater und gewerblicher Spender und unbürokratischen Hilfen kommunaler Einrichtungen war ein Rockkonzert-Wochenende vom Allerfeinsten zelebriert worden.

Jetzt haben Organisator Oliver Scheppner und seine Vereinskollegen stolz das finanzielle Endergebnis ihres Einsatzes zur Unterstützung der Kinderkrebsstation 14 in Tübingen präsentiert. Ganze 31 000 Euro konnten dieses Jahr aus Spendeneinnahmen und Umsätzen zur Weitergabe an die Kinderonkologie generiert werden.

Gänsehautmoment bei der Scheckübergabe

Ein Gänsehautmoment für alle, die bei der fröhlichen Spendenscheckübergabe an den Förderverein für krebskranke Kinder, vertreten durch Bernd Widmann, dabei waren. Scheppner, der im Vorfeld lediglich Andeutungen darüber gemacht hatte, dass das ebenfalls bereits beachtliche Ergebnis des Vorjahres von 17 000 Euro übertroffen worden sei, sorgte mit der offiziellen Bekanntgabe für ungläubiges Staunen unter den Anwesenden. Für einen kurzen Moment herrschte absolute Stille unter den staunenden Helfern, die dann aber in gigantischen und lauten Jubel umschlug.

Oliver Scheppner ist gerührt

Stolz und gerührt dankte Oliver Scheppner nicht nur seinen Mitstreitern von Herzen für deren unschätzbaren Beitrag an diesem unglaublichen Erfolg. Vor allem dankte er den zahlreichen Besuchern aus Nah und Fern und den Musikern und Technikern die mit großer Leidenschaft ihre Kunst und ihr Können der guten Sache zur Verfügung stellten.

Unbürokratische Unterstützung

Nicht zu vergessen und entsprechend zu würdigen seien auch nicht wenige kommunale Einrichtungen des Killertals, die jedes Jahr aufs Neue großzügig und unbürokratisch die Veranstaltung nach Kräften unterstützen. Besonders geehrt wurde in diesem Zuge Jungingens Bürgermeister Oliver Simmendinger. Er erhielt für seinen Support eine Ehrenurkunde des Vereins Rock für die 14 überreicht.

Seit seinem Amtsantritt garantiert der Hobbymusiker die jährliche Nutzung der Junginger Halle für das zweitägige Rockspektakel am zweiten Oktoberwochenende. Das gibt Planungssicherheit und so sind die Vorbereitungen für 2026 bereits wieder angelaufen.