„Macht hoch die Tür!“ – unter diesem Motto veranstaltete der Harmonika-Spielring Baiersbronn einen Konzertabend in der Schwarzwaldhalle. Erneut hatte sich das Akkordeon-Orchesters dafür etwas Besonderes einfallen lassen.
Unter der musikalischen Leitung von Jürgen Bortloff und der Regie von Martina Haist entzündeten die Aktreue in der gut besuchten Schwarzwaldhalle ein musikalisches Feuerwerk.
Wie der Verein weiter in einer Mitteilung berichtet,begrüßte Christel Klisch stellvertretend für Vorsitzenden Erwin Zepf die Zuschauer und versprach einen musikalischen Abend voller Überraschungen.
Schauspielerisch stimmte Ellen Gernsheimer auf das Konzert ein und eröffnete die erste „Herzenstür“. Symbolisch für die „Herzenstür im Advent“ war eigens für das Konzert eine große Holztür geschaffen worden. Zu jedem Programmpunkt öffnete sich die große Tür und die Akteure erinnerten die Zuschauer an die Herzlichkeit im Advent. Gleich zu Beginn riefen alle miteinander „Herzlich Willkommen. Wir öffnen Türen. Zeit, deine Herzenstür aufzumachen.“
Von der Vorfreude
Mit von der Partie waren das Schülerensemble unter der Leitung von Jürgen Bortloff und die musikalische Früherziehung unter der Leitung von Birgitt Schittenhelm, die mit ihrem einstudierten Lied „Macht euch bereit“ von Rolf Zuckowski die Zuschauer schnell in ihren Bann zogen und die Vorfreude auf Weihnachten spüren ließen. Die Schülerinnen des Harmonika-Spielrings Baiersbronn und die Mädchen des Vierer-Ensembles gingen mit Gedanken und Geschichten auf den Advent als Ruhepol ein.
Das Orchester unter der Leitung von Jürgen Bortloff eröffnete musikalisch den Abend mit den Stücken „Concertation“ und „Intermezzo Sinfonico“ und stimmte besinnlich auf den zweiten Advent ein.
Der nächste Höhepunkt folgte mit den Geschwistern Larissa und Romy Gaiser. Gefühlvoll spielten sie die Stücke „Experience“ und „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ auf dem Konzertflügel. Sie öffneten die Tür „Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit“ und versetzten das Publikum musikalisch in das Weihnachtsmärchen Aschenputtel.
Es folgte das Orchester mit dem Stück „Something about Christmas Time“, eine Bearbeitung für Orchester nach dem Klassiker von Brian Adams, bevor das junge Schülerensemble drei kleine Stücke zusammen mit Bortloff spielte. Die vom Publikum geforderte Zugabe ließ nicht lang auf sich warten.
Mit viel Spielfreude dabei
Das Ensemble spielt jetzt ein Jahr zusammen. Die Mädchen seien mit viel Spielfreude bei der Sache, so der Verein – somit öffneten Naemi Wittwer, Lotta Wurster, Leni Lumpp und Sophie Kehl die „Tür der Gemeinschaft“.
Die „Tür der Nächstenliebe“ öffneten Sarah Spissinger, Emily Stockmann und Mara Erdmann. Die drei Mädchen spielten mit Bortloff erstmalig vor großem Publikum auf dem Klavier und dem Akkordeon „Tragt in die Welt nun ein Licht!“. Gesanglich wurden sie vom Rest der Schüler begleitet.
Die nächste Tür öffnete sich und verkündete „Freude“. Das Orchester spielte dazu „Einzug der Königin von Saba“ aus dem Oratorium Salomon und das Medley „Trinity“, drei bekannte Gospel-Songs.
Tanz bietet magisches Bild
Die jungen Akteure zauberten dann passend zur „Tür des Lichts“ mit ihren Sternenlichtern einen Lichtertanz zum Stück „The Rose“, musikalisch begleitet vom Orchester und Larissa Gaiser am Klavier. Es bot sich ein magisches Bild, so der Verein.
„Liebe und Hoffnung“ versprach die nächste Tür. Das Orchester spielte das Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ und animierte das Publikum zum Mitsingen. Passend zur „Himmelstüre an Weihnachten“ erklang das Stück „Mary’s Boy Child“, eine Bearbeitung des Bonny-M.-Klassikers.
Nachdem sich die letzte Tür – „für Frieden und Hoffnung“ – geöffnet hatte, sangen und spielten die Schüler und das Orchester zusammen das Lied „Gott braucht offene Türen“ und rundeten den Konzertabend stimmungsvoll ab.
Christel Klisch dankte allen Beteiligten für den gelungenen Abend. Jeder wurde mit einem Geschenk bedacht. Eine Tombola und Bewirtung rundeten den Abend ab.