Der Musikverein Riedöschingen beendet das Konzertjahr 2025: von eher traditionell bis rockige Stücke und Balladen. Das Publikum ist begeistert.
Das vierte Adventswochenende gehört traditionell dem Musikverein aus Riedöschingen, der damit den Schlusspunkt des Konzertreigens in der Raumschaft Blumberg für das laufende Jahr setzt. So auch in diesem Jahr in der weihnachtlich hergerichteten und sehr gut besuchten Kompromissbachhalle in Riedöschingen.
Schon zur Tradition des Vereins geworden ist das Eröffnungsstück „White Christmas“, das die Besucher auch bei der diesjährigen Auflage direkt in den Konzertmodus versetzte. Seitens des Vorstandes begrüßte Domenik Weber die Besucherinnen und Besucher und gab das Wort schließlich an den Moderator des Abends, Vincent Schey.
Unter dem Dirigat von Conny Hahn wurden dann die vielen Facetten des Frühlings mit unterschiedlichen Taktarten musikalisch im Stück „Into the Joy of Spring“ umgesetzt. Die Dirigentin verstand es bravourös, ihre Musiker durch die verschiedenen Tempi zu navigieren.
Virtuoses Spiel
Zudem brillierten die Trompeten und Flöten zusammen mit dem elektrischen Klavier in der Melodieführung. Roland Schey selbst durfte sich an den Stabspielen präsentieren. Diese waren es auch, die beim Stück „Galopp“ in den Mittelpunkt traten. Virtuos gespielt von Fabian Happle am Xylophon, konnte man der Schnelligkeit der Schläger kaum folgen. Dafür wurde der Solist mit tosendem Applaus belohnt.
„The Mission“ verband in der bekannten Filmmelodie „Gabriels Oboe“ aus der Feder von Ennio Morricone zwei Soloinstrumente: das Tenorhorn (Tanja Zeller) und die Trompete (Leonie Mettler). Geballte Frauenpower und das nötige Gefühl machten dieses Solo zu einem wunderbaren Hörmoment. „Children of Sanchez“ mischte dann südländische Rhythmen zusammen mit einem melancholischen Zwischenteil einer Solotrompete, die von Jonas Ewadinger gespielt wurde. Und auch Regina Zeller am Es-Altsaxophon glänzte in ihrer Solosequenz.
Getragen wurde das Stück von den drei Schlagzeugern Fabian Happle, Vincent Schey und Elvira Happle. Weiter gab es eine Polka aus der Feder von Kurt Gäble mit „Total verliebt“, bevor Jonas Ewadinger und Leonie Mettler mit ihren Trompeten und der Abschiedsmelodie „Il Silenzio“ die Besucher in eine kurze Pause entließen. Diese wurde von den Musikern genutzt, um die Lose für die Tombola zu verkaufen.
Beschwingt nach der Pause
„A Jazz Flavour“ eröffnete dann den zweiten Konzertteil mit Swing und einem Zwischenteil im Slow Rock. Hier waren die Frauen der tiefen Bassregister mit Simone Ewadinger, Andrea Merz und Leonie Happle die taktgebenden Instrumente. Auch beim nachfolgenden Stück entsprach der Titel „Spain“ den Erwartungen des Stücks. Vielen Besuchern bekannt war dann „Uptown Funk“ von Bruno Mars unter dem Dirigat von Thomas Schöndienst, der die Musiker durch den Funk navigierte. Der Glockenschlag verriet dann das Intro zu „Hells Bells“ von AC/DC, bei dem die Musiker aus Riedöschingen eine symphonisch-rockige Variante des Welthits zum Besten gaben. Unterstützt wurden sie hierbei von Lothar Büttner an der Gitarre.
Das Ende des Konzerts bildete ein Best of der US-Band Red Hot Chili Peppers. Den Zugabe-Rufen aus dem Publikum wurde mit der Titelmelodie von „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ und einem Saxophonsolo von Thomas Schöndienst „You raise me up“ stattgegeben.