Gelungenes Konzert in einer tollen Location: Die „Alten Säcke“ gastierten im UDM80.
Die „Alten Säcke“ des Sängerbundes Tieringen konzertierten in Ebingen. Das neunköpfige Ensemble startete mit dem Lied „Ja, wir sind die alten Säcke, die große Zier vom Männerchor“. Unter der Leitung der Dirigentin Elke Kaufmann gab der vierstimmige Chor sein Bestes. Es folgte „Weit weit weg“ von Hubert von Goisern, bevor es dann stimmlich in den Orient ging mit der „Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe“ von Bill Ramsey, optisch begleitet von der bauchtanzenden Suleika.
Zur Einstimmung auf den Song „Ich hab dein Knie gesehen“ präsentierte Vorsitzende des Sängerbundes Tieringen, Erwin Eppler, das Maskottchen der Alten Säcke, die Schaufensterpuppe „Helene“ mit ihren wohlgeformten Knien.
Besinnliches und Fröhliches
Als Zwischenspiel gab es danach kurze schwäbische Geschichten. Weiter ging es mit dem Lied von Max Raabe „Für Frauen ist das kein Problem“, bevor dann „Ramona“ von den „Blue Daimonds“ erklang. Besinnlich wurde es mit den Comedian Harmonists: „Gib mir den letzten Abschiedskuss“. Beim Schlusslied vor der Pause klang es wieder fröhlich mit „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ von Bill Ramsey.
„Ein Lied geht um die Welt“ war das Eröffnungslied für den zweiten Teil des Konzerts. Nass ging es danach weiter mit den beiden Badesongs „Badetag“ und „Lass mich dein Badewasser schlürfen“ von den „Viel-Harmonikern“. Weitere schwäbische Kurzgeschichten sorgten für zahlreiche Lacher.
Mit schwarzem Hut und Sonnenbrille
Der letzte Programmteil begann wieder sehr nachdenklich mit „Irgendwo auf der Welt“ von den Comedian Harmonists. Mit schwarzem Hut und Sonnenbrille brachten die Sänger auch optisch passend den „Kriminaltango“ des Hazy-Osterwald-Sextetts zu Gehör – und tatsächlich erklang ein Schuss, der so manchen Gast erschrecken ließ. Mit dem gefühlvoll vorgetragenen Schlusslied „Ein Freund, ein guter Freund“ beendeten die „Alten Säcke“ ihr Konzert.
Das Publikum forderte aber lautstark eine Zugabe. Der Wunsch wurde erfüllt mit der Lobeshymne auf die schwäbische Heimat: „Mir im Süden“ von „Die Fünf“. Ruhig und gelassen erklang noch „Fürstenberg“ von „STS“ – allerdings nur der erste Teil, denn unvermittelt ging der Song über in den Schlusschor: „Ja, das war’n die Alten Säcke“.
Mit stürmischem Applaus dankten die Zuschauer für dieses Konzert.