Tommy Tornado (von links), Tobias Kunstein, Posaunist Jim und Arthur Kay feierten den Geburtstag im Welschdorf. Foto: Ziechaus

Die zehn Jahre „Randale Records“ wurden im „Ska & Reggae Zirkus“ Welschdorf von vielen Gästen mit Tanz heftig gefeiert.

Mit gut besetzten Bläsersätzen gaben die „Clerks“ aus Köln in drei Sets mit wechselnden Band-Besetzungen zwischen Ska, Reggae, Rock und swingenden Jazz den Ton an.

 

Der Rhythmus von Ska und Reggae versetzte das tanzwütige Publikum sofort in Bewegung.

Jazzige Anklänge

Von den Bläsern direkt in die Seele ging „Straight to Your Soul“ auch in die Beine und der Sound hielt an, bis einer beim letzten Titel den falschen Baum anbellte (Barking at the Wrong Tree). Eine Erholungspause für die Tänzer bot das zweite Set mit eher jazzigen Anklängen bei „Rocky Road“ oder einem Wüstensturm (Desert Storm). Die kurze Verschnaufpause wurde heftig abgebrochen mit den Einsätzen von Tommy Tornado mit dem Saxophon und zugleich mit Arthur Kay, der mit „Born to Cry“ sein Motto gleich nach der Geburt bekanntgab. Der einnehmende Sänger aus London hatte mit Reggae und Ska seine Bestimmung gefunden und hielt sich damit auch nicht zurück, so dass sich zum dritten Set sofort wieder die Tanzfläche füllte. Mit meist eigenen Stücken hielt er als „King of the Jungle“ im Reggae-Zirkus sein Publikum tanzend in Bewegung.

Flohzirkus fällt aus

Tommy Tornado aus den Niederlanden bekräftigte vom linken Bühnenrand aus den Rhythmus vom „King of the Jungle“. „Bad Guy“ Arthur Kay war kaum zu bremsen und so dauerte der „Last Summer of Ska“ ziemlich lange im beginnenden Frühling im Welschdorf.

Gaststättenbetreiber Diana und Oli freuten sich über die ausgiebige Geburtstagsparty. Leider konnten sie am angebrochenen Sonntag mit den Kindern nicht weiterfeiern, weil der angekündigte Flohzirkus ausfiel und erst später nachgeholt werden soll.