Christian Pöndl dirigierte das Nagolder Kammerorchester. Foto: Thomas Fritsch

Auch sie hat gefehlt, während der Beschränkungen der Corona-Pandemie: die Musik. Doch nun wird wieder live und gemeinsam gesungen – eindrucksvoll zu erleben beim "Konzert im Advent" des OHG in Nagold.

Nagold - Die Stadtkirche präsentierte sich an diesem Abend so gut gefüllt wie selten. Klar, das Adventskonzert der größten Nagolder Schule ist beliebt. Und in diesem Jahr schien es nach zweijähriger Corona-Pause sogar noch ein stückweit beliebter zu sein als sonst.

Und alle waren sie wieder mit dabei. Das OHG zeigte seine ganze Bandbreite als "musische" Schule auf. Der 5er-Chor war da ebenso zu hören wie der Mittelstufenchor und natürlich das musische Aushängeschild der Schule, das Vokalensemble. Zudem gesellten sich in diesem Jahr zwei Stücke gesungen vom Lehrer-Chor des OHG dazu. Barockes war da ebenso zu hören wie Klassisches aber auch Romantisches und Musik von Zeitgenossen.

Kooperation von OHG und städtischer Musikschule

Wie immer als Partner an der Seite der Schule: das Nagolder Kammerorchester, das ja bekanntlich eine Kooperation von OHG und städtischer Musikschule ist. Unter Leitung von Christian Pöndl spielte man einige Instrumentalstücke wie zum Beispiel aus Tschaikowskys "Der Nussknacker". Zum Höhepunkt des Abends aber gesellten sich Mittelstufenchor und Vokalensemble zum Orchester dazu. Tief ergreifend musizierten sie von dem zeitgenössischen "klassischen" Komponisten John Rutter "Christmas Lullaby" und "Angels’ Carol".

Zu toppen war das nur noch mit dem gemeinsamen Abschlusslied von Akteuren und Gästen: "Macht hoch die Tür.

Die verschiedenen Chöre wurden geleitet von den OHG-Lehrern Matthias Flury, Melanie Schmid, Christine Wald, Frank Meyer und Friederike Lutz.