Große Bühne für die Jungnarren beim Donaueschinger Kinderball im Mozartsaal. Foto: Roger Müller

Das war ein tolles Finale der Donaueschinger Fastnacht: Der Nachwuchs hat viel Spaß in den Donauhallen beim Kinderball.

Am Dienstag stand der Mozartsaal in den Donauhallen wahrlich Kopf, denn es war wieder Zeit für den legendären Kinderfastnachtsball.

 

Bereits beim Betreten des Saals fühlte man sich wie in eine andere Welt versetzt, überall tummelten sich kleine Prinzessinnen, mutige Ritter, freche Piraten, glitzernde Feen und Superhelden.

Musiker vorneweg

Dann der Einmarsch der Abordnung der Stadtkapelle und Kueseckelmusik sowie Hansel und Gretle. Und was hatten sie im Schlepptau? Eine wilde Meute aus Kindern, die nur ein Ziel hatten, Gutsleregen.

Diese Jungnärrin der Schellenberghexen beweist sich im Aufsagen von Fasnetsprüchle. Foto: Roger Müller

Kaum warf jemand die ersten Süßigkeiten, wurde aus dem geordneten Einmarsch eine hochmotivierte Bonbon-Suchaktion. Zunftmeister Alexander Dannecker eröffnet die Sause für die Jungnarren, danach gab es kein Halten mehr. Doch damit nicht genug, kaum war die letzte Bonbonpapier-Schlacht geschlagen, ging es weiter in einer riesigen Polonaise ins Foyer.

Geschick ist gefragt beim Wurfspiel. Foto: Roger Müller

Dort warteten Spielstationen, die es in sich hatten: Slalomlauf mit Hansel-Schellen (gar nicht so leicht, wenn die eigenen Füße schneller sind als der Kopf), Narrenfiguren-Puzzle (bei dem sich kurzzeitig ein Hansel in einen Piraten verwandelte) und das große Häs-Ordnungsspiel (bei dem sich herausstellte, dass nicht jeder sofort weiß, wo bei einem Narren die Hose hingehört).

Das war der Höhepunkt

Nach den Aufgaben bei den einzelnen Stationen im Foyer, ging es wieder auf die große Bühne der Halle. Hier warteten die Gretle Ramona Willmann und Amelie Hauger auf die Jungnarren, Kinderdisco war angesagt. Es wurde kräftig getanzt, gehüpft, gesungen und teils auch gegrölt. Mit ein Höhepunkt des Nachmittags war zweifellos der Kostümwettbewerb.

Hoch die Hände – bei der Kinderdisco mit Ramona Willmann (rechts) gibt es für die Jungnarren kein Halten mehr. Foto: Roger Müller

Die kleinen Teilnehmer präsentierten stolz ihre aufwendigen und kreativen Verkleidungen, die von Superhelden über Prinzessinnen bis hin zu wilden Tieren reichten. Die Jury, bestehend aus Mitgliedern der Narrenzunft, hatte die schwierige Aufgabe, die Gewinner in verschiedenen Kategorien zu küren.

Und während die Kinder auf der Bühne feierten und sich im Foyer sich den Aufgaben an den Stationen stellten, konnten die Eltern im Mozartsaal dem bunten Treiben zuschauen. Nach mehr als drei Stunden Kinderball, müden Beinen und breitem Grinsen verabschiedeten sich die kleinen Närrinnen und Narren von der Fastnacht.