Wieder dabei ist Yannik Scheck (links) beim SV Seedorf. Foto: Schleeh

Damit der SV Seedorf nicht im Tabellenkeller festsitzt, soll gegen den SV Deckenpfronn endlich wieder Punkte her.

SV Seedorf – SV Deckenpfronn (heute, 19.30 Uhr). Derzeit sitzt der SV Seedorf im unteren Tabellendrittel fest. Auch wenn man sich die Spielertrainer Tobias Bea und Tobias Heizmann einen besseren Einstand in die Saison gewünscht hätten, jetzt gelte es, die Herausforderung anzunehmen. "Wir sollten endlich wieder punkten, am besten einen Dreier einfahren", macht Tobias Bea deutlich.

Aufsteiger gut gestartet

Mit dem SV Deckenpfronn kommt ein Aufsteiger an die Eschach, der seine Euphorie nutzt und sich mit 14 Zählern aus den bisherigen sieben Partien hinter der Spitzengruppe eingereiht hat. Die Ausgangslage ist damit klar: die Gäste aus der Nähe von Herrenberg können ohne Druck in die Partie, während bei den Gastgebern doch ein gewisser Zugzwang besteht. Die fehlende Konstanz führ der SVS-Spielertrainer auch darauf zurück, dass die Mannschaft aufgrund permanenter Wechseln in der Aufstellung "nicht eingespielt ist", es daher auch zu Abstimmungsproblemen, gerade wasr die Defensive betreffe, kommt. Die Folge sind 18 Gegentore zu diesem frühen Zeitpunkt. In der Vorsaison stand der SV Seedorf hier deutlich stabiler.

Rückstand verweiden

Beim 2:3 in Böblingen verpasste der SVS einen möglichen Teilerfolg, geriet aus den bekannten Gründen mit 0:3 in Rückstand. Trotz der enormen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang reichte es nicht mehr, die Niederlage abzuwenden. Hier gelte es den Hebel anzusetzen. "Wir müssen nicht nur über 90 Minuten konzentriert arbeiten, sondern vor allem von Spielbeginn an. Es wird sonst einfach zu schwer, wenn wir einem Rückstand hinterherlaufen, um den aufzuholen", so Tobias Bea. Der SV Deckenpfronn ist für die Gastgeber ein unbekannter Gegner, was für die SVS-Trainer nicht die entscheidende Rolle spielen soll. "Wir müssen uns auf uns konzentrieren, unsere Tugenden abrufen."

Personelle Lichtblicke

Aus personeller Sicht gibt es Lichtblicke, denn Yannik Scheck, Elias Haag und Timmy Haag sind wieder im Kader. "Damit haben wir personell mehr Optionen", zeigt sich Bea erleichtert. Die Gäste haben den drittbesten Angriff mit 16 Treffern, für die sich Nathanael Bürkle und Jonny Rothfuß (je 4) sowie Timo Tropsch (3) auszeichnen. Um deren Wirkungskreise einzudämmen, muss es beim SV Seedorf defensiv wirklich gut passen. Das Spiel findet auf dem Kunstrasenplatz "Lausbühl" statt.