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Kontrollen zeigen Erfolg Großer Run auf Winterlandschaft bei Dobel bleibt aus

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Rund um den Wasserturm waren wieder zahlreiche Schneetouristen unterwegs. Foto: Gegenheimer

Kein "Land unter" in Dobel: Dank diverser Vorkehrungen, aber auch dem Wetter geschuldet, hielt sich der Besucheransturm am Dreikönigstag in Grenzen. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie in unserem (SB+)Artikel.

Dobel - Die, die gekommen waren, von Stuttgart, Leonberg, Heilbronn oder Germersheim, verteilten sich auf die Flächen vom Loipentor über den Rodelhang an der Wildbader Straße bis weit um das Areal am Wasserturm zum Schlittenfahren, Schneemann bauen und Spazierengehen. Auch die Parksituation eskalierte nicht.

Feuerwehr war ebenfalls im Bereitschaftsmodus

Über "12 Grad plus und Regen" wäre er nicht unglücklich, hatte Bürgermeister Christoph Schaack noch am Vortag mit Galgenhumor gesagt. Temperaturen zwar knapp unter dem Gefrierpunkt, dazu Schneefall und ungemütlicher Nebel aber reichten, die Zahl der Besucher von selbst zu begrenzen. Zusammen mit dem, was bereits in den Medien berichtet und an Appellen veröffentlicht worden war, verkehrsrechtlichen Ermächtigungen über das Landratsamt Calw zur Möglichkeit der Sperrung von Zufahrtsstraßen sowie ständigen Kontrollfahrten von drei Teams der Bereitschaftspolizei. Die Dobler Feuerwehr war ebenfalls im Bereitschaftsmodus.

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Wer da war, hatte trotz allem Spaß am Schnee. Frühzeitig waren manche bereits gekommen wie ein Vater aus Stuttgart: "Wir waren um 8.30 Uhr mit den Kindern da." Sie machten damit gegen 12 Uhr den Parkplatz am Sportplatz schon wieder für weitere Gäste frei. Verständnis für die Maßnahmen der Kommune zeigten fast alle. So auch ein Ehepaar aus Marbach: "Wir hatten heute einfach das erste Mal Gelegenheit, in den Schnee zu fahren. Wegen der Arbeit vorher. Wir sehen natürlich, dass die Gemeinde kaum Nutzen von den vielen Besuchern hat. Keine Gastronomie offen – und dann war auch noch der Parkscheinautomat ausgefallen!"

Aus der Not des geschlossenen Lifts eine Tugend machen

"Möglicherweise ist das unsere letzte Gelegenheit, in den Schnee zu kommen", erklärten zwei Freundinnen aus Karlsruhe, die mit Kind und Hund gekommen waren: "Wenn es striktere Lockdown-Maßnahmen gibt, dürfen wir vielleicht nicht mehr bis hierher fahren."

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Auch die Einheimischen selbst zeigten durchaus Verständnis für die Schneetouristen wie eine Doblerin, die feststellte: "Die Leute wollen mit den Kindern ja auch was unternehmen! Auf den Hängen verteilen sie sich. Nur beim Parken war es die letzten Tage zeitweise extrem." Auf den Flächen hielten die Besucher auch an diesem Dreikönigstag Abstand zu anderen Gästen, manche trugen Mund-Nasen-Schutz. Einzig bei einigen größere Familiengruppen mit mehreren Erwachsenen war die Regeleinhaltung zweifelhaft.

Aus der Not des geschlossenen Lifts eine Tugend machten die Sportfreunde und boten für Ausgefrorene am Lifthäuschen Getränke, was gerne angenommen wurde.

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Gute Dienste leistete die auf der Dobler Facebook-Seite eingerichtete Parkplatz-Ampel, die signalisiert, wie die Parksituation aktuell aussieht. Kurzzeitig sprang sie kurz nach Mittag auf "Rot", was aber wohl an einer Information des Führungszentrums der Polizei lag und nicht von der Gemeinde Dobel veranlasst war, wie Bürgermeister Schaack betonte.

Er war im "Lagezentrum" Rathaus vor Ort und mit Bereitschaftspolizei sowie den Nachbarkommunen Schömberg und Bad Wildbad in stetem Kontakt: "In Absprache mit meinen zuständigen Mitarbeitern haben wir die Ampel wieder auf ›Orange‹ zurückgesetzt. Die Parkplatz­lage ist im Griff, sie macht keine Straßensperrung notwendig."

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