Bei mehr als 24 000 Messungen waren 1658 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Foto: Bernd Thissen/dpa

Nach der Kontrollaktion „Geschwindigkeit“ im Ortenaukreis müssen acht Personen mit einem Fahrverbot rechnen.

Rund sieben Prozent der Fahrzeuge, die bei einer landesweiten Aktion Anfang August im Ortenaukreis kontrolliert wurden, waren zu schnell unterwegs. Darüber informiert das Landratsamt nach der Aktion.

 

Vom 4. bis 10. August stellten die Blitzer bei mehr als 24 000 Messungen 1658 Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit fest. Innerorts überschritten laut des Landratsamts sieben und außerhalb der Ortschaften 62 Fahrzeuge die erlaubte Geschwindigkeit um mehr als 20 Stundenkilometer.

18 Messstellen gab es im Kreisgebiet

Die höchsten Überschreitungen wurden auf der K 5362 in Hornberg-Reichenbach mit 150 Stundenkilometern und auf der K 5349 in Ringsheim mit 117 Stundenkilometern bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von jeweils 70 Stundenkilometern gemessen.

Insgesamt acht Verkehrssünder müssen mit einem Fahrverbot rechnen, heißt es in der Mitteilung. Während der Aktionswoche waren rund 18 Messstellen im Kreisgebiet aufgebaut.

Gemessen wurde in den Kommunen Friesenheim, Willstätt, Hohberg, Gengenbach, Rheinau, Steinach, Mahlberg, Ettenheim, Hornberg, Ringsheim, Oppenau, Appenweier, Rust und Lauf. Weitere Schwerpunkte waren an der B 3, der L 118 und 103 sowie verschiedenen Kreisstraßen.