Eine Verfolgungsjagd auf der Autobahn A3 bei Augst endet mit tödlichem Schuss. Foto: RayMediaGroup/Pixabay

Ein Mitarbeiter des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit hat am Freitagmorgen in Augst eine Person mit einer Pistole tödlich verletzt.

Eine Person ist am Freitagmorgen durch einen Schusswaffeneinsatz der Grenzwache in Augst getötet worden. Zur Schussabgabe kam es im Rahmen einer Anhaltung, wie die Baselbieter Polizei mitteilte.

 

Ein Mitarbeiter des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) setzte seine Schusswaffe ein und verletzte die Person tödlich, wie es heißt. „Die Person wurde getroffen“, präzisierte ein Polizeisprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Mehr zum Ablauf könne man derzeit noch nicht sagen.

Beim Toten handle es sich um „einen ausländischen Staatsbürger eher jüngeren Jahrgangs“, sagte der Sprecher weiter. Genauere Angaben wurden nicht gemacht. Der Polizei wurden am Freitag kurz vor 6.30 Uhr vom BAZG drei gestohlene Personenwagen gemeldet, die auf der A3 im Bereich Bözberg in Richtung Basel unterwegs waren, wie es in der Mitteilung heißt. Kurz vor der Abfahrt Augst kollidierten die mutmaßlichen Autodiebe mit mehreren weiteren Autos. Dabei sei eine weitere Person leicht verletzt worden.

Streifen der Polizei und Grenzwache gelang es in der Folge, die drei Fahrzeuge anzuhalten, wie es weiter heißt. Bei der Anhaltung sei es zum tödlichen Schusswaffeneinsatz eines BAZG-Mitarbeiters gekommen. Die anderen beiden mutmaßlichen Autodiebe hätten von den Einsatzkräften festgenommen werden können.

Laut Medienmitteilung ist die Autobahn A3 zwischen Rheinfelden und Augst während der Sachverhaltsaufnahme für mehrere Stunden gesperrt gewesen. Trotz örtlicher Umleitung des Verkehrs sei es zu starken Verkehrsbehinderungen gekommen. Die Staatsanwaltschaft Baselland und die Militärjustiz haben entsprechende Verfahren eingeleitet, wie die Polizei weiter schrieb. Weitere Informationen könnten zum jetzigen Zeitpunkt nicht kommuniziert werden.