Die Bundespolizei war in Neuenburg im Einsatz (Symbolfoto). Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbi

Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren gegen einen 38-Jährigen eingeleitet, der an der Grenze in Neuenburg kontrolliert wurde.

Ein Mann hat bei der Einreise aus Frankreich versucht, die Bundespolizei über seine Identität zu täuschen. Am Montagabend kontrollierten die Einsatzkräfte den französischen Staatsangehörigen am Grenzübergang Neuenburg-Autobahn.

 

Dabei stellten sie fest, dass der ausgehändigte französische Reisepass zwar gültig, jedoch nicht auf den 38-Jährigen ausgestellt war. Der Mann gab an, dass es sich dabei um den Reisepass seines Cousins handeln würde und zeigte daraufhin auf seinem Mobiltelefon seine rechtmäßigen französischen Identitätsdokumente vor, heißt es im Polizeibericht.

Den Reisepass sichergestellt

Im Rahmen der Sachbearbeitung beleidigte er die Einsatzkräfte, weshalb die Bundespolizei nicht nur ein Strafverfahren wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren, sondern auch wegen Beleidigung einleitete. Außerdem stellten die Beamten den missbräuchlich verwendeten Reisepass sicher.