Ein Mann, der mit Haftbefehl gesucht wurde, geriet in eine Kontrolle der Bundespolizei an der Grenze in Neuenburg.
Da ein mit Haftbefehl Gesuchter die Geldstrafe nicht bezahlen konnte, sprang ein Bekannter mit 2500 Euro ein – und bewahrte den Mann so vor dem Gefängnis. Am Freitagabend kontrollierte die Bundespolizei den französischen Staatsangehörigen am Autobahngrenzübergang in Neuenburg.
Die Überprüfung der Personalien ergab, dass gegen den Mann ein Haftbefehl zu vollstrecken war, teilt die Polizei mit. Wegen des Fahrens trotz eines Fahrverbots verhängte ein deutsches Gericht eine Geldstrafe gegen den 21-Jährigen. Da der in Frankreich wohnende Mann weder die Strafe bezahlte, noch die Ersatzfreiheitsstrafe antrat, erließen die Justizbehörden Haftbefehl.
Mann darf weiterreisen
Der Gesuchte war nicht in der Lage, die Gerichtsschulden vor Ort zu bezahlen und verständigte einen Bekannten. Dieser brachte die geforderte Geldsumme vorbei. Der Mann durfte nach Deutschland weiterreisen.