Manuel Vogt (hinten) und Markus Wochele machen bei den Sportfreunden Gechingen weiter.Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Bezirksliga: Sportfreunde verlängern mit Manuel Vogt und Markus Wochele / Mannschaft hat sich weiterentwickelt

Bei den Fußballern der SF Gechingen läuft es rund. Die Meisterschaft in der Bezirksliga und der Landesligaaufstieg sind in Reichweite – sofern die Saison zu Ende gespielt wird. So ist es keine Überraschung, dass der Verein an den Trainern Manuel Vogt und Markus Wochele festhält.

"Das Duo hat einen guten Job gemacht. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihnen in die richtige Liga kommen", begründete der sportliche Leiter Stephan Funk die Weiterverpflichtung von Cheftrainer Manuel Vogt und dessen ­Co-Trainer Markus Wochele.

Die beiden Neuen auf der SFG-Trainerbank hatten zum Beginn der Runde 2020/21 eine komplett runderneute Elf angetroffen. "Sie haben es geschafft, dass sich die Mannschaft trotz des großen Umbruchs schnell zusammengefunden hatte", lobte der Gechinger Abteilungsleiter das Duo bei seinem Rückblick.

"Wir haben ein gutes Tempo in der Mannschaft und haben uns auch spielerisch weiterentwickelt", gibt Stephan Funk seine Eindrücke weiter. Diese werden vom aktuellen Tabellenbild eindrucksvoll bestätigt.

Obwohl bislang nur acht Spiele absolviert wurden, haben die Gechinger bereits 30 Tore erzielt. Öfter getroffen hat nur der TSV Schönaich, der es in zehn Begegnungen auf 39 Einschüsse gebracht hat. Zum bislang so guten Abschneiden der Gechinger, die als einziges Team in der Bezirksliga Böblingen/Calw noch ungeschlagen sind, hat die Hintermannschaft ihren Teil beigetragen. Mit lediglich sieben Gegentoren verfügen die Gechinger über die stabilste Abwehr der Liga.

Besonders in diesem Mannschaftsteil hat das Trainerduo nach diversen Abgängen gute Arbeit geleistet. Mit der Positionierung von Domenico Pellino in der Innenverteidigung ist Manuel Vogt ein Glücksgriff gelungen. Patrick Philipp, Dennis Carl und Dominik Gräber sind feste Größen, Alexander Pretsch, Patrick Roebner, Marcel Voellmer und Maximilian Kern zuverlässige Alternativen.

Starke Konkurrenz

Dass die Trainer ihre Spieler weiterbringen können, lässt sich an der Nominierung von Edvin Saipi ablesen. Ihm hatte man bei seinem Wechsel von Althengstett zum Nachbarn nach Gechingen die geringsten Chancen auf einen Platz in der ersten Garnitur zugetraut, zumal er in Andreas Kiwranoglou, Calvin Redzepagic oder Jonathan Tommasi spielerisch auf starke Konkurrenz traf.

Im Angriff dominiert zwar Salvatore Tommasi mit neun Treffern, doch der Torjäger lebt vor allem auch von der Zuarbeit von seinen Sturmkollegen Kai Becker und Pascal Buyer.

Verdachts- und Corona-Fälle bei den Gegnern hatten zu Absagen geführt. Nach einem Drittel der Saison stehen die Sportfreunde mit lediglich acht ausgetragenen Spielen trotzdem auf Rang zwei in der Tabelle – mit nur einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter 1. FC Altburg, der schon drei Spiele mehr absolviert hat.

Athletikcoach gefordert

"Ich hoffe, dass wir zumindest die Hinrunde fertig spielen können", sagt Stephan Funk und ergänzt: "Wenn das der Fall ist, wäre es ganz wichtig, die ersten Spiele zu gewinnen."

Aus diesem Grund ist aktuell Athletikcoach Jannis Schubert besonders gefordert. "Er ist via Internet sehr aktiv, hält die Mannschaft vor allem in Sachen Kraft und Koordination fit", berichtet der Abteilungsleiter. So hatte in den zurückliegenden vier Wochen ein interner Laufwettbewerb gegen die zweite Mannschaft auf dem Plan gestanden, bei dem die A-Liga-Elf mit 1368:1190 Kilometern sogar vorne lag.

Neben Jannis Schubert machen auch Torwarttrainer Frank Baumgärtner und Physiotherapeutin Franziska Lirgg weiter. "Mir war ganz wichtig, dass neben den beiden Trainern auch die Struktur dahinter erhalten bleibt", sieht Funk seine Gechinger auf dem richtigen Weg. Die Kaderplanung für die Spielrunde 2021/22 soll nur minimal und dann möglichst punktuell vorangetrieben werden.

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