Die Konjunktur in Deutschland hat durch die Krisen auf der Welt einen Dämpfer erlitten. Foto: dpa

Die zahlreichen Krisenherde der Welt belasten die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ging im August bereits zum vierten Mal in Folge zurück.

Die zahlreichen Krisenherde der Welt belasten die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ging im August bereits zum vierten Mal in Folge zurück.

München - Die vielen internationalen Krisen drücken weiter auf die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ging im August bereits zum vierten Mal in Folge zurück und fiel von 108,0 auf 106,3 Punkte, wie das Ifo Institut am Montag in München mitteilte.

Das ist der tiefste Stand seit Juli 2013. "Die deutsche Wirtschaft verliert weiter an Kraft", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Die Firmen seien erneut weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage, vor allem blickten sie aber deutlich skeptischer auf die kommenden Monate.

Bereits nach drei Veränderungen in eine Richtung sprechen Volkswirte von einer möglichen Trendwende in der Stimmungsentwicklung. Experten hatten mit einem weiteren Rückschritt gerechnet, allerdings mit einem etwa weniger deutlichen Minus.

Nach wie vor hält sich der Index aber auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Der Ifo-Index liegt bereits seit März 2010 über der Marke von 100 Punkten. Der Ifo-Index wird monatlich durch die Befragung von rund 7000 Unternehmen ermittelt.

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