Maulburgs Bürgermeisterin Jessica Lang nahm jüngst in Wien an der internationalen Bürgermeisterinnenkonferenz unter dem Motto „Frau.Macht.Demokratie.“ teil.
Bereits zum fünften Mal kamen Bürgermeisterinnen und Vizebürgermeisterinnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz sowie erstmals auch aus Italien (Südtirol) zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Kommunalpolitik auszutauschen.
Die zweitägige Konferenz bot ein vielfältiges Programm aus Podiumsdiskussionen, Fachvorträgen und interaktiven Workshops. Ein besonderer Höhepunkt war der festliche Empfang in der Wiener Hofburg auf Einladung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Doris Schmidauer – ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für die Kommunalpolitikerinnen, heißt es in einer Mitteilung von Maulburgs Bürgermeisterin Jessica Lang. Dabei ergaben sich zahlreiche Gelegenheiten zum internationalen Austausch, unter anderem mit der deutschen Schirmherrin Elke Büdenbender sowie weiteren Kommunalpolitikerinnen aus dem deutschsprachigen Raum.
Unter Bürgermeisterinnen aus Deutschland nahm auch Jessica Lang, Bürgermeisterin aus Maulburg, an der Konferenz teil. Der internationale Austausch zeigte deutlich, dass viele Herausforderungen über Ländergrenzen hinweg vergleichbar sind – von steigenden finanziellen Belastungen der Kommunen bis hin zur Frage, wie Bürger wieder stärker für demokratische Prozesse gewonnen werden können.
Ein zentrales Thema der Konferenz war die Rolle von Frauen in der Politik. Einigkeit bestand darin, dass mehr Frauen in politischen Ämtern Politik vielfältiger, praxisnäher und zukunftsfähiger machen.
Zur Rolle der Frauen in der Kommunalpolitik
Gleichzeitig wurde hervorgehoben, wie wichtig es ist, insbesondere junge Frauen zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv in politische Entscheidungsprozesse einzubringen.
„Mehr Frauen in politischen Ämtern machen unsere Demokratie vielfältiger und stärken die Qualität politischer Entscheidungen. Gerade (junge) Frauen sollten ermutigt werden, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv einzubringen – ihre Perspektiven werden dringend gebraucht“, betont Bürgermeisterin Jessica Lang in ihrer Mitteilung. Neben fachlichen Diskussionen bot die Konferenz auch Raum für persönliche Themen wie Führungsstärke, Gesundheit und mentale Resilienz im politischen Alltag.
Einblicke in die österreichische Politik
Ergänzt wurde das Programm durch Einblicke in die österreichische Politik, unter anderem bei Führungen durch das Parlament und das Wiener Rathaus, heißt es in der Mitteilung.
Die internationale Bürgermeisterinnenkonferenz 2026 habe erneut gezeigt, wie wertvoll der länderübergreifende Austausch ist. Sie setzt wichtige Impulse für eine stärkere Beteiligung von Frauen in der Kommunalpolitik und unterstreicht die Bedeutung weiblicher Führung für eine lebendige und widerstandsfähige Demokratie.