Die kommunalpolitischen Karten sind in St. Georgen neu gemischt. Trotzdem: Große Umbrüche sehen anders aus, findet unsere Autorin Helen Moser.
Manches ist neu im St. Georgener Gemeinderat: Vertraute Gesichter verabschieden sich, neue Räte kommen hinzu. Fünf der insgesamt 22 Sitze wurden am Sonntag neu vergeben.
Ein bisschen frischer Wind kommt damit ins Gremium. Das hatte sich bereits im Vorfeld angedeutet: Einige Urgesteine zogen sich zurück, und mit der Initiative für St. Georgen hatte sich eine neue Wählervereinigung formiert, die zum Sprung in den St. Georgener Gemeinderat ansetzte. Und im Gremium landete: Immerhin einen Sitz im Gemeinderat sicherte sich die Fraktion auf Anhieb.
Herber Schlag für die SPD
Dafür müssen andere zurückstecken: Die SPD verliert gleich zwei Sitze, hat künftig nur noch drei Personen am Ratstisch sitzen. Ein herber Schlag.
Frauen und junge Räte fehlen
So sind die Karten für die nächste Amtsperiode nun also neu gemischt. Doch große Umbrüche brachte die Wahl nicht mit sich. Wieder ziehen nur wenige Frauen ins Gremium ein. Und auch an jungen Räten mangelt es.