Vier UW-Kandidaten und acht Bewerber der Liste „aktiv für Simmozheim“ haben den Einzug ins Rathaus geschafft. Foto: Thomas Fritsch

Kurz vor 11 Uhr stand am Montag fest, wer in den Gemeinderat der Gäukommune einzieht – hier ist das nach Sitzen fast spiegelverkehrte Ergebnis.

Vier statt bisher sieben Vertreter der Unabhängigen Wählerschaft (UW) sind es und acht anstatt fünf der Liste „aktiv für Simmozheim“ (afS), die bald am Ratstisch sitzen. Die UW war bei der diesjährigen Kommunalwahl mit zehn Kandidaten an den Start gegangen, die afS mit 18 Bewerbern.

 

Für die UW haben es erneut Jennifer Lachenmann (1426 Stimmen Stimmen) und Jörg Uwe Koske (809) geschafft, ebenso Astrid Winkeler (691). Mit fast ebenso vielen Stimmen, nämlich 694, wurde Christoph Schwalbach neu ins Gremium gewählt.

Neuling Alexander Lang ist Stimmenkönig

Stimmenkönig der Simmozheimer Kommunalwahl ist afs-Kandidat Alexander Lang (1524), ein neues Gesicht am Ratstisch. Etienne Jourdan, der 2019 als jüngsten Bewerber auf Anhieb mit 769 Stimmen gewählt worden war, holte dieses Mal 855. Die bisherigen afS-Räte Rainer Bauser, Lorenz Auwärter, Ernst Repphun und Friedbert Baral bekamen 1292, 943, 799 und 682 Stimmen. Neu gewählt wurden von der afS-Liste Lorenz Auwärters Neffe Richard (595) und Philip Häberle (855).

Wahlbeteiligung von mehr als 70 Prozent

Die Unabhängige Wählerschaft holte insgesamt 6211 Stimmen, was 36,2 Prozent entspricht, die Liste „aktiv für Simmozheim“ 10 928 (63,8 Prozent). Wahlberechtigt waren 2184 Simmozheimer, die Wahlbeteiligung lag bei 70,7 Prozent (1544 Wähler).