Auch in Hofstetten wurde ein neuer Gemeinderat gewählt. Foto: Reinhard

Die Freien Wähler feiern in Hofstetten einen Erfolg. Die Hälfte der Sitze gehört nun ihnen.

Für die Freien Wähler Hofstetten ist die Gemeinderatswahl gut verlaufen. Bisher war die Wählervereinigung mit vier Sitzen von zehn Sitzen vertreten. Nach Auszählung der Stimmen gewinnen sie einen Platz hinzu. Für die CDU ist die Ratsmehrheit dahin, das Verhältnis ist nun ausgeglichen.

 

Die CDU erhielt insgesamt 51,57 Prozent der Stimmen. Damit liegt sie knapp vor den Freien Wählern (48,43 Prozent). Bei der Gemeinderatswahl 2019 waren es noch 56,4 Prozent für die CDU.

Die Gemeinderäte Bernhard Kaspar und Wilhelm Uhl waren nicht mehr angetreten. Neu für die Christdemokraten im Rat ist Johannes Kaspar.

Die Wahlbeteiligung erhöht sich erneut

Bernhard Krämer, Hubert Kinast, Stefan Schwendemann und Fabian Witt verteidigten ihren Sitz.

Größer sind die Veränderungen aufseiten der gestärkten Freien Wähler. Martin Klausmann und Laura Scherer sitzen für die kommende Legislaturperiode im Ratsrund. Helmut Lupfer, Arnold Allgaier und Peter Neumaier behalten ihr Amt.

Den Wiedereinzug verpasst hat hingegen Veronika Neumaier (508 Stimmen).

Eine leichte Steigerung gab es bei der Wahlbeteiligung. Bereits 2019 lag sie in Hofstetten mit 78,4 Prozent hoch. Bei der jüngsten Wahl nahmen 80,55 Prozent teil. Damit schlägt der Trend der höheren Wahlbeteiligung auch in Hofstetten durch. Das Rennen um die meisten Stimmen gab es zwischen Bernhard Krämer (876 Stimmen) und Helmut Lupfer (828 Stimmen).

Krämer, der aktuelle zweite Vertreter von Bürgermeister Martin Aßmuth, machte das Rennen – und wurde Stimmenkönig.

Am außergewöhnlich ungleichen Geschlechterverhältnis hat sich im Gremium mit der Wahl nichts geändert. Laura Scherer wird nun anstelle von Veronika Neumaier die einzige Frau im Gemeinderat sein. Insgesamt gab es sechs Kandidatinnen.

CDU und Freie Wähler hatten je zehn Kandidaten nominiert. Für die CDU schafften es Manuel Krämer (538 Stimmen), Bianca Schneider (521 Stimmen), Simon Krämer (474 Stimmen), Laura Neumaier (362 Stimmen) und Winfried Neumaier (284 Stimmen) nicht in den Rat.

Neben Veronika Neumaier verfehlten auch Achim Fehrenbacher (454 Stimmen), Silke Himmelsbach (421 Stimmen), Jens Krämer (383 Stimmen) und Julia Kopp (380 Stimmen) den Einzug.