Breit gestreut waren die Themen beim „Dorfspaziergang“ mit Bürgermeister Martin Ragg in Kappel.
Am Startpunkt, im „Hornausenacker“, zeigte Bürgermeister Martin Ragg auf, wo genau es dort mit dem geplanten Neubaugebiet weitergehen soll. Der Gemeinderat habe den entsprechenden Aufstellungsbeschluss bereits gefasst. Nun laufe das übliche Bebauungsplanverfahren.
Wie lange es dauern wird, bis mit den Erschließungsmaßnahmen begonnen und wann letztlich gebaut werden kann, waren Fragen, bei denen sich der Bürgermeister terminlich nicht festlegen wollte. Es werde erfahrungsgemäß einige Jahre dauern, bis das Verfahren abgeschlossen sein wird. Angeregt wurde aus den Reihen der Bürgerschaft im Zuge der Erschließung auch ein Stromkabel zum nahe gelegenen Friedhof zu verlegen.
Umfassend informierte Ragg auf Nachfrage auch über die Themen Hochwasserschutz und Starkregenproblematik. Im Zuge des Starkregenmanagements der Gemeinde habe sich gezeigt, dass sich auch jeder Haus- und Grundstücksbesitzer durch eigene Maßnahmen besser schützten könne. Auch mit Blick auf die Wallfahrtsstätte Elsenau, die bei Starkregen immer wieder überflutet werde, suche man aktuell nach Lösungen.
Chlorgeruch im Kappeler Leitungswasser
Was das aus den Reihen der „Spaziergangsteilnehmer“ angesprochene Problem mit dem Chlorgeruch im Kappeler Leitungswasser betrifft, verwies Ragg darauf, dass dies verschiedene Ursachen, zum Teil auch die jeweilige Hausinstallation betreffend, haben könne.
Lebhaft diskutiert wurde über die Parkplatzproblematik rund um die von Ragg als „Herz von Kappel“ bezeichnete Schloßberghalle, mit Kindergarten und Grundschule sowie den damit verbundenen durch Elterntaxis verursachten gefährlichen Situationen. Es wurde angeregt, die direkte Zufahrt zur Halle und dem Schuleingang komplett zu sperren.