Auch den Ortsteil Stetten trifft der Sparkurs der Stadt Haigerloch. Mit neuen Bauplätzen im „Schopfloch“ oder der Sanierung des Abwasserkanals im „Kreuzergärtle“ wird’s erstmal nichts.
Denn der Zwang, die Investitionsausgaben zu drosseln und eine noch höhere Verschuldung Haigerlochs zu vermeiden wirkt sich in Stetten vor allem in drei Bereichen aus: einen möglichen zweiter Bauabschnitt im „Schopfloch“ wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Dort könnten 20 Bauplätze erschlossen werden und das wär eigentlich langsam angezeigt, denn im ersten Schopfloch-Abschnitt sind alle 13 zur Verfügung stehenden Bauplätzen verkauft. Elf davon sind mit Einfamilienhäusern bebaut, nur die beiden für Mehrfamilienhäusern vorgesehenen Plätze sind noch leer.
Ebenso auf die lange Bank geschoben sind die Sanierung des Abwasserkanals und der Wasserleitung in der Straße „Im Kreuzergärtle“ und die Sanierung des Bahnübergangs in der Lehrstraße.
Nicht gestrichen: Geld für Kindergartenplanung
Immerhin bleiben im aktuellen städtischen Haushaltsentwurf für 2025 eine Planungsrate für die Sanierung des städtischen Kindergartens in Stetten in Höhe von 50 000 Euro erhalten sowie Mittel für den Ausbau der Breitband-Infrastruktur und Unterhaltungsmaßnahmen. In der mittel- bis langfristigen Finanzplanungen ist für 20026 einen erste Planungsrate in Höhe von 100 000 Euro für den anvisierten Bau eines neuen Feuerwehrhauses vorgesehen. Der Ortschaftsrat nahm diesen Situationsbericht zur Kenntnis.
Tempo-30: Standorte für Schilder werden festgelegt
Das die Ausweisung des größten Teils der Ortsdurchfahrt als Tempo-30-Zone betrifft, so informierte Ortsvorsteher Julian Higi den Ortschaftsrat darüber, dass noch ein Termin mit der Straßenmeisterei Balingen anstehe, bei dem man die Standorte für die vielen zusätzlich zu installierenden 30er-Schilder festlege. Wann die dann aufgestellt würde, wollte Stadträtin Tamara Raabe wissen. Ein Termin dafür gibt es noch nicht. „Wenn erst einmal die Plätze für die Schilder festgelegt und die Hülsen gesetzt sind, geht es schnell“, meinte der in der Sitzung anwesende städtische Bauamtsleiter Hans-Martin Schluck.