Das Jugendhaus wird derzeit nicht gut angenommen. Foto: Gemeinde/Picasa

Der Jugendraum stand am Dienstagabend auf der Tagesordnung des Ortschaftsrats Hochmössingen.

Offensichtlich wird der Raum derzeit wenig genutzt, da viele Jugendliche einem in privater Hand befindlichen Bauwagen den Vorzug für ihre Freizeitaktivitäten geben. Zusammen mit der Vorsitzenden des Jugendraumteams, Hanna Häußler, machte man sich im Ortschaftsrat Gedanken darüber wie man den Jugendraum wieder beleben könne.

Man kam zu dem Schluss, dass man die elf- bis 13-Jährigen ansprechen und animieren müsse von dem Angebot des Jugendraums während der Öffnungszeiten Gebrauch zu machen. Einig war man sich darüber, dass es schade wäre, wenn der Raum nicht regelmäßig genutzt wird, bietet er doch den Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und zum gegenseitigen Austausch unter Gleichaltrigen an. Die Öffnungszeiten will man zukünftig in der Stadtinfo veröffentlichen.

Baugebiet hinter der Kirche

Ortsvorsteherin Sabine Jaud gab bekannt, dass sie bezüglich des geplanten Baugebietes hinter der Kirche ein Gespräch mit dem Verwaltungsleiter Planen und Bauen der Stadtverwaltung Oberndorf Michael Lübke geführt habe. Sachstand sei, dass eine Untersuchung des vorgesehenen Geländes keine umweltrelevanten Hinderungsgründe ergeben habe. So könne man möglicherweise bereits im Sommer in die Offenlage gehen und im Herbst einen Satzungsbeschluss fassen. Mit der Erschließung des Baugebietes könne man wohl in absehbarer Zeit rechnen, zumal man ja fast zehn Jahre darauf gewartet habe.

Auch in Sachen Fronmeister gibt es Neuigkeiten. Der zukünftige Fronmeister wird derzeit eingearbeitet.

Unkraut am Weiher

Am Hochmössinger Weiher mache sich bereits wieder Unkraut breit, so dass die Gefahr bestehe, dass er wieder zuwachse, berichtete Sabine Jaud. Sie bat ihre Ratskollegen sich darüber Gedanken zu machen, wie man dieser Gefahr begegnen könne ohne gegen den Wasser- und Tierschutz zu verstoßen.

Der Ortsspaziergang für Neubürger sei im vergangenen Jahr nicht angenommen worden teilte die Ortsvorsteherin mit. Trotzdem denke sie, dass es nochmals einen Versuch wert sei zugezogenen Bürgern Hochmössingen und seine Geschichte näherzubringen. Man einigte sich erneut einen Versuch zu starten und auch anderen Bürgern des Ortes die Teilnahme an einem solchen Ortsspaziergang zu ermöglichen.

Kinderferienprogramm

Das Kinderferienprogramm „FiVe“ (Ferien im Verein) steht wieder an. Es haben bereits mehrere Vereine ihre Bereitschaft signalisiert wieder mitzumachen.

Aus dem Rat kam die Anfrage wie es denn mit dem geplanten und versprochenen Bushaltestellenhäusle aussehen würde. Die Ortsvorsteherin wird hier nochmal bei der Stadtverwaltung nachhaken.