Veranstalter Michael Hoyer und Carolin Deberling, Geschäftsführerin der Gruppe Drei, sind mit der Resonanz zum "komm.day" zufrieden. Foto: Eich

Events: Mit dem "komm.day" startet eine Reihe von Veranstaltungen in der Neuen Tonhalle

Villingen-Schwenningen. "Heute Morgen habe ich gedacht: ›Ich habe endlich wieder den richtigen Boden unter den Füßen!‹" Veranstalter Michael Hoyer freut sich, dass mit dem Kommunikationskongress "komm.day", der am Freitag in der Neuen Tonhalle stattgefunden hat, endlich wieder in eine Reihe von Präsenz-Veranstaltungen gestartet werden konnte.

Und tatsächlich war es ein ungewohntes Bild, dass Menschen in das Veranstaltungshaus der Zähringer Stadt strömen – und zwar nicht, um beispielsweise einer unausweichlichen Gemeinderatssitzung beizuwohnen.

Hoyer: "Es fühlt sich genau richtig an, wieder aktiv zu sein – und zwar live und in echt!" Der Medienprofessor hatte während Corona zwar weiterhin seine Event-Reihe "storyVS" durchgeführt, allerdings als Online-Multivision. Dass die Neue Tonhalle, die er in den vergangenen Jahren zig Male gebucht hatte, nun endlich wieder zum "Ort der Begegnung" wird, freut nicht nur ihn, sondern auch die Kongress-Teilnehmer.

220 Menschen seien vor Ort gewesen, coronabedingt habe es in den vergangenen Tagen mehrere Absagen gegeben. Allerdings ist Hoyer mit der Resonanz zufrieden – auch deshalb, weil die Kapazität aufgrund der parlamentarischen Bestuhlung ohnehin begrenzter sei als sonst.

Die Resonanz habe ihm gezeigt, dass das Thema grundsätzlich von Bedeutung sei, "und von den Firmen wird das auch so gesehen". Denn insbesondere Geschäftsführer aber ebenso Abteilungsleiter hätten den Weg in die Neue Tonhalle gefunden. Für Hoyer ist deshalb klar: Der Kommunikationskongress wird fortgesetzt – für das kommende Jahr sei der 11. November deshalb bereits reserviert.

Und wie sieht es mit den Einschränkungen aufgrund der Hygienevorschriften aus? "Seit heute Nacht könnte ich eigentlich 2G ohne Masken machen", sagt Hoyer. Aufgrund der neuen Corona-Verordnung des Landes sei das Tragen der Maske, wenn nur Geimpfte oder Genese zugelassen sind, nicht mehr notwendig. Da zum "komm.day" jedoch mit 3G-Bedingungen eingeladen wurde, habe man so schnell nicht mehr switchen können.

Doch Hoyer stellt ebenso klar: "Ab nächster Woche werden wir 2G machen." Dann gibt es im Rahmen von storyVS das Medizin-Spezial mit dem Thema Darmkrebs. Es könne zwar sein, dass er einigen Besuchern, die nicht geimpft sind, das Geld wieder zurückzahlen müsse, dennoch werde er das Optionsmodell anwenden. Grundsätzlich hofft der Veranstalter natürlich, dass die Einschränkungen bald gänzlich fallen gelassen werden können – denn noch immer würden einige Besucher den Präsenz-Veranstaltungen fernbleiben: "Das sind schon deutliche Einbußen, auch bei der Event-Reihe." Neben dem Medizin-Spezial gibt es dieses Jahr noch den Free-Solo-Climber Thomas Huber (11. November) und die Medienreportage "Villingen – damals und heute" (5. Dezember) zu sehen.