Harald Dörflinger (von links), Präses Rainer Auer, die Geehrten Albert Fleig und Josef Broghammer sowie Patrick Fleig und Vorsitzender Eduard Kopp. Foto: Ziechaus

Am Kolpinggedenktag vor 75 Jahren, am 7. Dezember 1949, wurde die Kolpingfamilie Tennenbronn gegründet.

Aus den Annalen des kirchlichen Vereins geht Pfarrer Wilhelm Borsbach als Initiator und Gründer hervor, gemeinsam mit dem ersten Senior Erich Fleig (1924 bis 2015).

 

Am Kolpinggedenktag in diesem Jahr ehrten Präses Harald Dörflinger und Vorsitzender Eduard Kopp drei Mitglieder für 60 Jahre Zugehörigkeit zur Kolpingfamilie Tennenbronn: Josef Broghammer, Albert Fleig und Roland Schneider; der 94-jährige Adolf Müller zählt zu den Gründungsmitgliedern, war aber nicht anwesend.

Mit dem Leitspruch von Adolph Kolping „Wer Mut zeigt, macht Mut“ ehrte auch Präses Harald Dörflinger die frühen Mitglieder aus der Seelsorgeeinheit St. Georgen/Tennenbronn.

Geschenke von Freunden

Die örtliche Kolpingfamilie beeindrucke durch ihre lange Beständigkeit, bekräftigte Patrick Fleig als Vertreter des Ortsvorstehers Manfred Moosmann. Er sei wohl selbst das „jüngste Mitglied“ der kirchlichen Familie und achte die grundsätzliche Lebenshaltung für die Kolpingfamilie.

Der tägliche Einsatz füreinander und in der Gemeinschaft befördere das soziale und kulturelle Leben im Ort, ein Zusammenhalt, den die Gesellschaft dringend brauche.

Vertreter aus anderen Kolpingfamilien, wie Hüfingen, St. Georgen und Rottenburg, überbrachten die Glückwünsche und kleine Geschenke für das Jubiläum.

Pfarrer kocht Gulasch

Der frühere Pfarrer Josef Beke stand derweil am Herd in der Küche des Pfarrsaals und richtete mit Helferinnen sein bekanntes und beliebtes ungarisch Gulasch für die vielen Gäste an, die es sich schmecken ließen.

Danach erinnerte die Familie an einige Höhepunkte in ihrer 75-jährigen Geschichte, wie die Senioren Karl Moosmann, Karl Bachal, David Moosmann und Aktive, wie Roland Haas.

Neben vielen Vorträgen hatte der Verein auch Theater gespielt, Tanzkurse organisiert und Fasnet gefeiert. Neben Familientagen auf Höfen am Ramstein und im Eichbach gab es Arbeitseinsätze beim Bau des Jugendheims oder am Josefshaus, aber auch Ausflüge ins Montafon schon 1957 und sogar fünf Dorfmeisterschaften der Fußballer. Seit 26 Jahren besucht der Nikolaus die Familien, manchen auch in der heutigen Kurzform Klaus bekannt.