Der Vorsitzende Max Eisenlohr ehrt Isidor Eisenlohr und Edmund Belser (von links). Foto: Hans Staiger

Am Kolpinggedenktag der Kolpingsfamilie Hechingen wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Die Kolpingsfamilie Hechingen gedachte kürzlich ihres Gründers Adolph Kolping. Der Gedenkfeier war eine heilige Messe in der St. Luzenkirche vorausgegangen. Anschließend trafen sich die Teilnehmer im katholischen Gemeindehaus Hechingen. Dort konnte der Vorsitzende Max Eisenlohr Mitglieder, Freunde und Gönner begrüßen. Zunächst zeigte Hans Staiger einen Film von der ersten Hütte aus dem Jahr 1948 bis zum Bau der zweiten Jugendhütte St. Michael in Hechingen-Boll. Im Jahre 2023 konnte das 50-jährige Bestehen der Hütte gefeiert werden. Danach wurde diese Hütte von den Hechinger Pfadfindern übernommen. Im Anschluss konnte der Vorsitzende Mitglieder für 60 und 70 Jahre Mitgliedschaften ehren.

Geehrte für 60 Jahre Für 60-jährige Mitgliedschaft konnten Edmund Belser und Isidor Eisenlohr geehrt werden. Isidor Eisenlohr war zudem über Jahrzehnte der Schriftführer und Pressewart und bis zum Ende des Kolpingchors lange Jahre Vorsitzender des Chores. Zusätzlich dankte der Vorsitzende ihm, dass er sich über Jahrzehnte als Bezirksvorsitzender und jetzt noch als Kassier im Bezirk engagierte. Beide Geehrten bekamen eine Urkunde des Kolpingwerks sowie das Buch „Mit Kolping durch das Jahr“.

Geehrte für 70 Jahre Für 70-jährige Mitgliedschaft ehre der Vorsitzende Helmut Rahm und Josef Stockmaier. Auch ihnen werde er die Urkunde des Kolpingwerks sowie einen Wein überreichen. Im Anschluss verlas Ingrid Sauer nachdenkliche Geschichten „Oh du fröhliche, gnadenbringende Weihnachtszeit“ und „Das Wunder der heiligen Nacht“.

Max Eisenlohr wies zudem auf die nächsten Veranstaltungen der Kolpingsfamilie Hechingen hin. Am Samstag, 16. Dezember, ist die Kolpingsfamilie mit einem Stand an der Johannesbrücke im Rahmen des Sternlesmarkts vertreten. Der Erlös wird dieses Jahr für das Zachäushaus in Burundi und für Kolping International je zur Hälfte gespendet. Im Vorgriff auf den zu erwartenden Erlös konnte Max Eisenlohr zugunsten des Zachäushauses dem Vorsitzenden des Missionsausschusses einen Scheck in Höhe von 300 Euro überreichen. Diakon Schäfer dankte der Kolpingsfamilie Hechingen für die Unterstützung des Zachäushauses.

Zur Aktion „Schuhe sammeln und Gutes tun“ erzählte der Vorsitzende, dass sie dieses Jahr auf großes Interesse gestoßen sei. Über 1200 Paar Schuhe konnten gesammelt werden. Dazu kommen noch 20 Kartons mit 400 Paar Schuhen, die in einer Aktion von der Firma Baxter in Hechingen durchgeführt wurde.

Wer Jahrzehnte in einem Verein ist, erlebt Höhen und Tiefen. „Anfangen ist oft das Schwerste, aber Treubleiben das Beste“. So lautet ein Zitat von Adolph Kolping.