Historischer Verein macht Dokumente und Begebenheiten zugänglich
Königsfeld (hü). Neuerungen und abnehmende Besucherzahlen im Albert-Schweitzer Haus sowie die neue Internetseite waren Themen bei der Hauptversammlung des Historischen Vereins. Ein Wechsel gab’s beim Posten des Kassierers.
Von einem an Aktivitäten reichen Jahr sprach der Vorsitzende Knut Schröter. Finanziell sehr erfreulich verlief der Bücherbasar. Für die diesjährige Veranstaltung Mitte März werden noch helfende Hände zum Annehmen oder Sortieren benötigt.
Begegnungen als "Dauerläufer"
Ein "Dauerläufer" sind die Königsfelder Begegnungen mit jeweils etwa 40 bis 60 Gästen. Allerdings sei es nicht immer einfach, Referenten zu finden, weshalb neue Ideen immer willkommen sind. Gut kam der zum 200-jährigen Bestehen des Kirchensaals organisierte Vortrag an. Einer der Jahreshöhepunkte waren die Albert-Schweitzer-Tage.
"Ganz wichtiges kollektives Gedächtnis"
Beschäftigt war der Vorstand auch mit der neuen Vereins-Homepage, die seit August im Netz steht. Sie soll noch weiter aufgebaut werden, enthält aber bereits jetzt einige Texte und Bilder und ist "ein ganz wichtiges kollektives historisches Gedächtnis" mit Dokumente und Begebenheiten. "Ein Schatz, den jeder heben kann." 2014 besteht der Historische Verein seit 25 Jahren. Dieser Anlass soll gebührend gefeiert werden. Genaue Pläne gibt es aber noch nicht.
Für die Neugestaltung des Eingangsbereichs im Albert-Schweitzer-Haus sind laut Bürgermeister und stellvertretendem Vorsitzenden Fritz Link 8100 Euro eingeplant, die Verein und Kommune jeweils zur Hälfte tragen. Link dankte für die Pflege der Geschichte Königsfelds. Die Führungen trügen ganz wesentlich zur Bereicherung des kulturellen Lebens bei. Allerdings kamen 2012 nur 1868 Besucher, deutlich weniger als in den Vorjahren mit durchschnittlich 2400.
Spendenaktion liegt bei 12 000 Euro
Bei der Königsfelder Spendenaktion zugunsten des Kindergartens in Lambarene kamen bisher fast 12 000 Euro zusammen. Die Kosten für dessen Neubau betragen 350 000 bis 400 000 Euro.
Renate Siebörger berichtete für den Albert-Schweitzer-Studienkreis unter anderem über die Teilnahme am literarischen Sommer in Marbach und die Albert-Schweitzer-Studientage.
678 Stunden leisteten laut Dieter Glimmann die 18 Führer im Albert-Schweitzer-Haus. Weitere Helfer werden benötigt. Um Mithilfe bei der Öffnung der Historischen Sammlung bat Peter Munk. Er rief zu deren Besuch auf, weil es immer etwas Neues zu sehen und über neue Erkenntnisse zu berichten gebe.
Kurt Rittinghaus wurde als Nachfolger von Kassierer Raimar Fiehn gewählt, der das Amt zehn Jahre lang inne hatte. Für 2013 sind unter anderem ein Jahresausflug nach Basel und die Benefizveranstaltung "Jazz für Lambarene" geplant.
Weitere Informationen: http://www.historischer-verein-koenigsfeld.de