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Königsfeld Spiel und Spaß kommen nicht zu kurz

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Die Jugendfeuerwehr präsentiert sich im Jubiläumsjahr mit Jugendwart Markus Jäckle (hinten, rechts), seinem Stellvertreter Martin Schwarzwälder (links) und dem Betreuer Benjamin Weißer. Fotos: Hoffmann Foto: Schwarzwälder Bote

Die Jugendfeuerwehr Burgberg feierte am Wochenende im großen Stil ihr 50-jähriges Bestehen. Alle waren voll des Lobes über die Arbeit, die geleistet wird.

Königsfeld-Burgberg. Die Turn- und Festhalle war nahezu voll besetzt, als der Spielmannszug der Feuerwehrabteilung Burgberg unter der Stabführung von Annette Hauser-Schmid die kleine Feierstunde eröffnete.

Abteilungskommandant Axel Lemcke zeigte sich sichtlich stolz, was in diesem Bereich seit der Gründung 1968 geleistet wird. Der damalige Abteilungskommandant Emil Meyer war daran maßgeblich beteiligt. Ursprünglich sollte die Jugendwehr als Sicherung dienen, den Bestand bei den Aktiven zu erhalten. Mittlerweile wird aber allen voran Wert auf gute Feuerwehr spezifische Ausbildung gelegt.

14 Jugendliche sind Teil einer Erfolgsgeschichte

Spiel und Spaß kommen indes nicht zu kurz. Im Motivieren und Begeistern sieht Lemcke die Hauptaufgabe der Jugendwarte. In Burgberg sind derzeit 14 Jugendliche dabei. Jugendwart Markus Jäckle ist begeistert und stolz, Teil einer Erfolgsgeschichte zu sein, die seit Beginn anhält.

Schon damals galten die gleichen Spielregeln bei der Ausbildung. Der damalige Jugendwart Fritz Schwarzwälder hat sie den zwölf Jugendlichen bei der Gründung vermittelt. Jugendliche aus Erdmannsweiler und Weiler sind auch dabei. Sie werden als Bindeglied zu den anderen Wehren gesehen.

Als Höhepunkte in seinem Rückblick außerhalb der Feuerwehrarbeit sah er drei Ausflüge. So gab es 1969 ein Freundschaftstreffen in der Tschechoslowakei auf Initiative von Fritz Schwarzwälder. 1987 folgte ein neuntägiger Ausflug nach San Lugano in Südtirol. Dort war der langjährige Jugendwart Alfred Hettich federführend. Axel Lemcke zeigte sich 2004 beim Jugendfeuerwehr Zeltlager in Koszecin (Polen) verantwortlich. Die Jugendfeuerwehr sieht Markus Jäckle als wesentlichen Bestandteil der Wehr.

Gemeinsame Sternfahrt fordert Teamgeist

In der Turnhalle muss etwas Besonderes sein, weil es so voll ist, so Bürgermeister Fritz Link zu Beginn seiner Grußworte. Der 50. Geburtstag der Jugendfeuerwehr ist in der Tat so ein Ereignis. Seine Anerkennung und Wertschätzung und die des Gemeinderates für das herausragende Engagement brachte er zum Ausdruck. Er erinnerte an die Ereignisse von 1968.

Die Jugend wolle auch ihren Teil zum Gemeinwesen beitragen. Sie sind auch bereit, Verantwortung zu übernehmen. Kreisfeuerwehrjugendwart Markus Ohnmacht zeigte auf, dass Spiel, Spaß und Abenteuer auch dazu gehören. Dies zeige sich auch in verantwortungsvoller Jugendarbeit. Die Freizeit zusammen zu gestalten, hat sicher auch seinen Reiz.

Gesamtkommandant Erich Dieterle meinte in seinen Ausführungen, dass bei der Abteilung Burgberg auf allen Ebenen gelebt wird. Neue Impulse gebe es auch. Von Marcus Ohnmacht und Erich Dieterle gab es viel Lob für die Verantwortlichen.

Bereits am frühen Morgen gab es eine Sternfahrt der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis. Rund 200 Jugendliche waren unterwegs in Burgberg, Buchenberg, Mönchweiler, Neuhausen und Weiler. Dort mussten sie Geschicklichkeitsspiele bewältigen, die den Teamgeist forderten. Unterwegs auf der Strecke galt es noch ein Bildersuchrätsel zu lösen.

Als Sieger der teilnehmenden 23 Gruppen ging die Jugendfeuerwehr Neuhausen mit 750 Punkten hervor. Die Jugendfeuerwehr Schwenningen I kam auf Rang zwei mit 730 Punkten. Den Bronze-Platz belegte Villingen I mit 720 Punkten.

In der Delegiertenversammlung der Jugendwehr des Schwarzwald-Baar Kreises gab Kreisjugendwart Marcus Ohnmacht einen Überblick über die Jugendwehren im Kreis. Es gibt 42 Jugendfeuerwehren. 548 Jungs und 93 Mädchen werden von 231 Jugendwarten und Betreuern unterrichtet und betreut.

Verschiedene Aktivitäten waren zu verzeichnen. Die Sternfahrt ging zur Jugendfeuerwehr Schwenningen in das neue Gerätehaus. Der Neujahrsempfang war in Vöhrenbach. Am Schwimmwettkampf nahmen 13 Schwimmstaffeln in St. Georgen teil. Das Zeltlager mit rund 400 Teilnehmern fand in Niedereschach statt. Bei der Prüfung zur Leistungsspange waren leider nur vier Gruppen vertreten.

Kreisbrandmeister Florian Vetter und Christoph Kleiner als Verbandsvertreter lobten die Arbeit der Jugendfeuerwehr im Landkreis und dankten Kreisjugendfeuerwehrwart Marcus Ohnmacht, der in seinem Amt bestätigt wurde. Bei der Wahl zum Kreisjugendwart hatte Ohnmacht 90 der 93 Stimmen erhalten.

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