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Königsfeld Pferdesportzentrum wehrt sich gegen Vorwürfe

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Das liebevolle Zusammenspiel von Reiter und Pferd ist heute ausgeprägter als je zuvor. Foto: Kienzler

Königsfeld - Auf dem Pferdesportzentrum in Königsfeld geht alles mit rechten Dingen zu. Dies versichern Kenner der Szenerie. Von Tierschützern erhobene Vorwürfe, dass Pferde durch rücksichtslosen Einsatz von Sporen zu höheren Leistungen getrieben würden, entbehren demnach jeglicher Grundlage und sind falsch.

Das Pferd, dessen Gesundheit nach Angaben der Tierschutzorganisation PETA durch fragwürdige Methoden in Mitleidenschaft gezogen worden sein soll, hat Klaus Kimmig, Tierarzt aus Empfingen beim Turnier in Herrenzimmern untersucht. Kimmigs Ergebnisse sind eindeutig: "Die weißen Stellen sind das Resultat eines lange zurückliegenden Geschehens. Es lagen keinerlei Anzeichen einer Entzündung oder Verletzung an diesen Stellen vor. Es liegt auch kein Hämatom vor. Es ist weder ein Bluterguss, noch war eine andere Ansammlung von Flüssigkeiten an den angeprangerten Stellen zu beobachten. Zeugen haben mir gegenüber versichert, dass diese weiß behaarten Stellen bereits seit vielen Jahren bei dem Pferd zu finden sind und dass niemand im direkten Umfeld des Pferdes in den Jahren irgendeine Verletzung oder Reizung dieser Stellen aufgefallen ist. Das Pferd war absolut nicht zu beanstanden."

Junge Reiterin wird in sozialen Netzwerken angegriffen

Inka Held aus Wilhelmsdorf bei Ravensburg kennt nicht nur das Pferd und den Besitzer, sondern auch die Vorbesitzer. Sie kann sich an eine sieben oder acht Jahre alte Verletzung erinnern, die zu dieser dunklen Narbenstelle geführt haben muss.

"Es kann passieren, dass beim Fellwechsels eines Schimmels die Sporen in der empfindlichen Haut hängenbleiben. Es kann auch passieren, dass der Reiter dies nicht merkt. Aber im Fall des angesprochenen Pferdes, das ich seit vielen Jahren kenne, ist diese Betrachtung völlig haltlos. Es ist eine pure Lüge. In der Veröffentlichung der Tierrechtsorganisation liegt jede Menge kriminelle Energie." Inka Held bedauert es auch zutiefst, dass die junge Reiterin in sozialen Netzwerken angegriffen wird. Die Vorwürfe hätten zu regelrechtem Telefonterror geführt, sagt sie.

Mitarbeiter des Pferdesportzentrums in Königsfeld haben sich derweil in einer beispiellosen Unterschriftenaktion bedingungslos hinter die Reiterin gestellt. Für sie alle steht das seriöse Vorgehen außer Frage.Die Reiterin gehe vielmehr "vorbildlich sorgsam" mit dem Pferd um, heißt es dazu.

Tierarzt Klaus Kimmig sieht die Vorgehensweise von PETA privat motiviert, betont aber auch, dass sich der Reitsport in den letzten 20 Jahren massiv weiterentwickelt habe. "Regeln wurden umfänglich weiterentwickelt und ein wirksames Kontrollnetz wurde in den letzten Jahren aufgebaut, das absolut gegriffen hat. Auf nahezu jedem Turnier kontrollieren wir Tierärzte zusammen mit den Turnierrichtern die Pferde, und das fast ohne jeglichen Grund von Beanstandungen."

Die Reiter bedanken sich mittlerweile nach diesen Kontrollen bei den Ärzten, weil bei ihnen selbst das Bewusstsein vom fairen Umgang mit dem Sportpartner Pferd stark verwurzelt ist.

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek

Fax: 07724 94818-15

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