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Königsfeld Nach Widerspruch doch Zebrastreifen

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Der Schwarzwald-Baar-Kreis hat den Ausbau der Brunnenstraße realisiert auch einen Fußgängerüberweg eingerichtet. Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Stephan Hübner

Königsfeld-Neuhausen. Die sanierte Ortsdurchfahrt, den dort neu angelegten Zebrastreifen und die Erddeponie nahm der Ortschaftsrat vor seiner jüngsten Sitzung in Augenschein.

Laut Bürgermeister Fritz Link wurde der Fußgängerüberweg seit 1987 mehrfach beantragt und zuletzt im Jahr 2010 abgelehnt, wogegen die Gemeinde Widerspruch einlegte. Danach gab es eine Verkehrszählung, bei der Fahrzeug- und Fußgängerzahlen erfasst wurden. Bis zu 4880 Fahrzeuge pro Tag wurden gezählt, dazu 40 Fußgänger in den Stoßzeiten, was knapp unter der notwendigen Anzahl lag. Allerdings würden viele Kindergarten- und Schulkinder die Straße überqueren.

Kreis investierte insgesamt 158 000 Euro

Der Kreis erklärte sich schließlich zum Bau bereit und investierte insgesamt 158 000 Euro in den Straßenausbau und den Zebrastreifen. Von der Gemeinde kamen etwa 55 000 Euro für Schachtanhebungen und Belagserneuerungen auf den Gehwegen.

"Generationen von Ortschaftsräten haben darauf gewartet", so Ortsvorsteherin Brigitte Storz. Sie hofft, dass nun die Kinder sicher die Brunnenstraße überqueren können.

Besichtigt wurde auch die Erddeponie. Auf der Fläche von 74 000 Quadratmetern ist noch Platz für etwa 3000 Kubikmeter Abraum. Dies reiche vielleicht noch drei Jahre. Deshalb denkt die Kommune über eine Erweiterung nach. Allerdings haben sich die Vorschriften verschärft. Daher muss die zusätzliche Fläche von 3,9 Hektar neu beantragt werden. Auch muss untersucht werden, ob eine ausreichende Barriereschicht aus Ton vorhanden ist. Alternativ könnte mittels Lehm oder Folie abgedichtet werden. Nötig ist zudem eine Entwässerungsschicht aus Schotter. Verhindert werden soll vor allem, dass Arsen aus dem Abraum ins Grundwasser gelangt. Auch muss eine Einigung mit vier Landwirten gefunden werden, die die Erweiterungsfläche gepachtet haben. Fritz Link versicherte, dass bei der Planung Drainagen berücksichtigt werden.

Die Ortsvorsteherin wollte wissen, wie sichergestellt wird, dass kein belastetes Material abgeladen wird. Laut Fritz Link gebe es diesbezüglich nur Befragungen und Sichtkontrollen durch den Bauhof.

Da der Ortschaftsrat aufgrund der Befangenheit eines Mitglieds nicht beschlussfähig war, stand am Ende nur eine Empfehlung ohne Beschlusscharakter. Alle Ortschaftsräte sprachen sich für eine Untersuchung der Fläche aus.

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek

Fax: 07724 94818-15

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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